Sabine Dahinden

Sabine Dahinden beobachtet frühmorgens, wie der Flughafen erwacht und besucht diverse, der Öffentlichkeit unzugängliche Stationen.

Moderatorin Sabine Dahinden, Porträt Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sabine Dahinden SRF/Oscar Alessio

5 Fragen an...

Worauf freuen Sie sich am 05.10. besonders?

Der Flughafen fasziniert mich enorm, ich sehe ihn als riesige Pumpe, die Unmengen von Menschen und Waren in die Welt hinaus spediert. Ich freue mich, den Zuschauern Ecken zeigen zu können, die sie bisher nicht kannten.

Wo gibt es aus Ihrer Sicht besondere Hürden?

Die Flughafenmitarbeiter müssen ihre Arbeit verrichten und sich dabei von uns über die Schulter blicken lassen – das braucht gerade in stressigen Momenten, die für die Zuschauer am spannendsten sind, viel Offenheit und Coolness von beiden Seiten.

Was verbindet Sie mit dem Flughafen Zürich ?

Ich bin immer wieder dort – manchmal auch einfach zum Mittagessen, denn mein bester Freund ist Maître de Cabine bei der Swiss. Am liebsten würde ich jedes Mal, wenn ich dort bin, in ein Flugzeug steigen und losfliegen in die weite Welt!

Was verbindet Sie mit der Fliegerei?

Das Swissair-Grounding hatte einen positiven Nebeneffekt: Ich lernte einen Flight Attendant kennen. Seither bin ich mit ihm befreundet. Und weil er mich auf Reisen mitnahm, bin ich vom Flug-Virus angesteckt!

Haben Sie Flugangst?

Kaum. Nur einmal, als wir bei der Landung in Kloten von einem Herbststurm durchgeschüttelt wurden, war ich gottenfroh, wieder am Boden zu sein. Auch nicht besonders angenehm war mein letzter Flug. Dieser ging über Frankfurt nach Perm im Ural (1800 Kilometer östlich von Moskau), ein schier endloser Flug mit Zwischenlandung frühmorgens um fünf in Nishnji Nowgorod, wo uns der Wind in der Kabine kalt um die Ohren pfiff, weil die Türen während des Auftankens offen bleiben mussten.