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International 4000 Flüchtlinge in vier Tagen aus dem Mittelmeer gerettet

Die Zahl der Bootsflüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Italien gelangen wollen, steigt weiter an. Alleine am Sonntag hat die italienische Küstenwache 1230 Menschen gerettet.

Flüchtlinge auf einem Boot der italienischen Küstenwache-
Legende: Nach der Schliessung der Balkanroute versuchen vermehrt Flüchtlinge übers Mittelmeer nach Italien zu gelangen. Reuters/Archiv

Die italienische Küstenwache hat am Sonntag 1230 Flüchtlinge aus Seenot im Mittelmeer gerettet. Die Migranten seien bei insgesamt neun Einsätzen zwischen Sizilien und Nordafrika aufgegriffen worden, teilten die Behörden mit.

Es sei auch eine Leiche geborgen worden. Damit steigt die Zahl der in den vergangenen vier Tagen im Mittelmeer geretteten Flüchtlinge auf mehr als 4000. Die Passage von Nordafrika aus über das Mittelmeer ist gegenwärtig die am meisten genutzte Flüchtlingsroute nach Europa, nachdem die Balkanroute weitgehend geschlossen wurde.

Während der Flüchtlingszustrom nach Griechenland im Zuge des Abkommens der EU mit der Türkei zurückging, steigt die Zahl der Bootsflüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Italien gelangen wollen. Fast 49'000 Bootsflüchtlinge erreichten seit Jahresbeginn Italien, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitteilte, 2856 starben oder werden seit ihrer Überfahrt vermisst.

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49 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    W.Gruen "Wohin Menschen reisen, ist ihre eigene freie Entscheidung" Aber unsre, wen wir aufnehmen wollen u.wen nicht! Erinnern Sie sich an den Bericht "Bauern finden nicht genügend Flüchtlinge für Arbeitsprojekt"? Arbeit im Schlaraffenland? Es meldeten sich von derzeit ca. 60'000 im Verfahren - die meisten davon klar als Einwanderer zu bezeichnen - ganze 6! Versuchen Sie es in typ. Einwanderungsländern wie AUS+CAN. Sie werden vorab minutiös durchleuchtet über Ausbildung, Leumund, Bankkonto etc.
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  • Kommentar von Beatrice Mayer (signorinetta)
    @Willy Gruen die Leute sollen reisen können, wohin sie wollen? Sie reisen dorthin, wo der Soziallstaat winkt, ist Ihnen das klar? Es geht ja nicht nur ums Reisen, oder?
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  • Kommentar von Willy Gruen (wgruen)
    Da die Menschen daran gehindert werden, auf normalem Weg nach Europa zu kommen, ist es das mindeste, dass sie gerettet werden, wenn sie auf dem Meer in Not geraten. Gewöhnlicher Fährdienst zwischen allen grösseren afrikanischen und europäischen Hafenstädten wäre sehr angebracht. So wie es auf allen Meeren und Seen der Welt üblich ist. Wohin Menschen reisen, ist ihre eigene freie Entscheidung.
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    1. Antwort von Franz Huber (R.)
      Ja bitte wenn sie meinen, dann reisen sie mal ohne Visa und Geld in eines dieser Länder. Und erzählen uns dann wie es ihnen ergangen ist.
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    2. Antwort von Willy Gruen (wgruen)
      Genau Herr Huber, das sage ich ja: warum wird denn manchen Menschen ein Visa verweigert und anderen nicht? Und was das Geld angeht, so sind die meisten Menschen gewohnt, damit auszukommen, was sie besitzen. Überlassen Sie es gerne den Menschen selbst, wie und wo sie sich selbst verwirklichen wollen.
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