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Tote in Jugendeinrichtung Deutschland: Verdächtiger von Stade tot in Zelle gefunden

  • Ein 45-jähriger Mann, der verdächtigt wurde, sechs Menschen getötet zu haben, ist in Deutschland in Untersuchungshaft gestorben.
  • Die Behörden gehen nach vorläufigen Angaben von Suizid aus.

Ein Mitarbeiter des Gefängnisses fand den 45-Jährigen leblos in seiner Zelle in Bremervörde, wie das Justizministerium des Bundeslandes Niedersachsen mitteilte. Ein Notarzt stellte am frühen Morgen den Tod des Gefangenen durch Strangulation fest.

Ermittler gehen den Angaben zufolge von Suizid aus, es gebe keine Hinweise auf ein Verbrechen. Die Angehörigen des Toten und der Opfer seien informiert worden.

Blick durch eine geöffnete Tür auf einen einfachen Raum mit Tisch und Bett.
Legende: Der Verdächtige wurde tot in seiner Zelle aufgefunden. KEYSTONE/DPA/Hendrik Schmidt

Der Mann soll Ende Juni in einer Mutter-Kind-Einrichtung sechs Menschen getötet haben, darunter jeweils drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover und der Einrichtung in Stade nahe Hamburg. Hintergrund war nach bisherigen Erkenntnissen ein Sorgerechtsstreit um die zur Tatzeit drei Monate alte Tochter des mutmasslichen Schützen. Die Polizei nahm den Verdächtigen nach der Tat fest und ermittelte wegen Mordes.

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SRF 4 News, 21.07.2026, 18:30 Uhr ; 

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