Zum Inhalt springen
Inhalt

US-Wahlen Das war der Liveticker: Donald Trump ist der 45. US-Präsident

Die Überraschung ist perfekt: Der 45. Präsident der USA heisst Donald Trump. Entgegen allen Prognosen ist die Favoritin Hillary Clinton gescheitert. Versöhnliche Töne stimmten beide Kontrahenten an und wollen das Land einen. Barack Obama strebt eine geordnete Übergabe an seinen Nachfolger an.

  • Donald Trump ist der 45. Präsident der USA.
  • Die unterlegene Kandidatin, Hillary Clinton, anerkennt ihre Niederlage.
  • Donald Trump kündigt an, ein Präsident für alle Bürger sein zu wollen.
  • Hillary Clinton appelliert an die Jugend.
  • Barack Obama versucht das tiefzerstrittene Land zu einen.
  • Die Republikaner behalten auch die Mehrheit im Repräsentantenhaus.
  • Die Resultate im Überblick

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 19:11

    Eine historische Wahl liegt hinter uns

    Die US-Wahlen 2016 werden definitiv in die Geschichte eingehen. Da sind sich die Experten wohl einig. Ein langer Wahltag und eine lange Wahlnacht liegt hinter uns.

    Damit verabschieden wir uns. Sie bleiben weiterhin informiert unter sfr.ch/news. Die Zusammenfassung der Wahlnacht finden Sie hier.

    Zwei Personen in eine US-Flagge eingehüllt
    Legende: Keystone
  • 18:36

    Obama hinterlässt eine bessere USA als zuvor

    Die USA stehen nach den Worten von Barack Obama nach seiner Amtszeit besser da als zuvor. Sein Team hinterlasse «ein besseres und stärkeres Land» als es das acht Jahre zuvor gewesen sei, sagt Obama.

    Legende: Video Obama: «Das Land ist stärker als vor acht Jahren» abspielen. Laufzeit 01:41 Minuten.
    Aus News-Clip vom 09.11.2016.
  • 18:31

    Treffen Obama - Trump am Donnerstag

    Obama lud seinen designierten Nachfolger Trump zu einem Treffen am Donnerstag ins Weisse Haus, um ihn über die eigenen Pläne für den Übergang zu informieren.

    «Es ist kein Geheimnis, dass Trump und ich einige signifikante Unterschiede haben», sagte Obama im Rosengarten des Weisen Hauses. «Aber denken wir acht Jahre zurück – auch George W. Bush und ich hatten einige solcher signifikanten Unterschiede», und trotzdem sei ein guter Übergang gelungen. Daran wolle er sich ein Beispiel nehmen

    Legende: Video Obama: «Wir stehen alle auf der gleichen Seite» abspielen. Laufzeit 01:11 Minuten.
    Aus News-Clip vom 09.11.2016.
  • 18:29

    Obama: «Das ist Politik»

    Manchmal verliert man eine Wahl und manchmal muss einen Rückschritt akzeptieren. Das ist auch O.K. – Das ist Politik. Wir sind alle im gleichen Team.

    Demokratie ist manchmal hart und herausfordernd, sagte Obama. An die Adresse der jungen Menschen sagte er: «Werdet jetzt nicht zynisch. Es bleibt richtig, für das zu kämpfen, an das man glaube.» Er selber habe schon Wahlen verloren – so sei das Wesen der Politik, wenn Menschen wählten. «Wir lecken unsere Wunden und gehen zurück in die Arena. Und beim nächsten Mal versuchen wir, es besser zu machen.»

    Barack Obama will eine erfolgreiche Übergabe der Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Donald Trump. Er habe sein Team angewiesen, so hart wie möglich daran zu arbeiten, dass dies möglich sein werde, sagt er in Washington.

    Legende: Video Obama: «So funktioniert Politik» abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
    Aus News-Clip vom 09.11.2016.
  • 18:25

    Obama versucht zu beruhigen

    Obama: «Die Sonne ist auch heute aufgegangen» Dies habe er in einem Video vor der Wahl prophezeit. Dies sei nun so eingetroffen.

    Legende: Video Obama: «Die Sonne ging auch heute auf» abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
    Aus News-Clip vom 09.11.2016.
  • 18:19

    Junge sollen weiterkämpfen

    Trotz schmerzhafter Niederlage: Clinton bittet ihre jungen Anhänger, weiterzukämpfen.

    Legende: Video Clinton an ihre jungen Anhänger abspielen. Laufzeit 00:41 Minuten.
    Aus News-Clip vom 09.11.2016.
  • 18:08

    Clinton gibt die Hoffnung nicht auf

    «Lasst uns Glaube aneinander haben, lasst uns nicht die Hoffnung verlieren: Denn es werden andere Zeiten kommen», meint Clinton weiter. Sie sei sehr dankbar, dass sie diese Chance hatte.

    Legende: Video Clinton über ein vereintes Amerika abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
    Aus News-Clip vom 09.11.2016.
  • 18:04

    Clinton sieht sich als Vorkämpferin für die Frauen

    Weiter meint Clinton: «An alle Frauen: Nichts hat mich stolzer gemacht, als Eure Vorkämpferin zu sein.» Sie glaube noch immer, dass, wenn wir zusammenstehen und arbeiten würden, unsere Differenzen akzeptieren und unsere Gemeinsamkeiten hervorhalten würden, würden unsere besten Tage noch kommen.

    Legende: Video Clinton dankt den amerikanischen Frauen abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
    Aus News-Clip vom 09.11.2016.
  • 17:55

    Clinton: «Sorgt dafür, dass Eure Stimme gehört wird!»

    «Wir haben eineinhalb Jahre damit verbracht, Menschen zusammenzubringen, die sagen, dass der amerikanische Traum gross genug für uns alle ist», sagt Clinton. Es gebe ihr grosse Hoffnung, dass Tim Kaine weiterhin in vorderster Reihe für unsere Demokratie kämpfen werde. «Kommt alle hervor und sorgt dafür, dass Eure Stimme gehört wird. Und an die Jungen unter Euch: Ich habe mein gesamtes erwachsenes Leben dafür gekämpft. Wofür ich geglaubt habe. Ich hatte Erfolge und Niederlagen, zum Teil sehr schmerzvolle. Aber bitte, denkt nie, dass es sich nicht lohnt, für das zu kämpfen, woran man glaubt.»

    Legende: Video Clinton über ihre schmerzhafte Enttäuschung abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.
    Aus News-Clip vom 09.11.2016.
  • 17:52

    Clinton: «Die Niederlage schmerzt»

    «Ich weiss, wie enttäuscht ihr seid. Ich bin es auch», sagt Clinton weiter. Das sei schmerzhaft, und es werde es für eine Weile bleiben. Aber die Kampagne sei nie für eine Person, sondern für Amerika gewesen. «Wir haben gesehen, dass unser Land geteilter ist, als wir dachten. Donald Trump ist unser Präsident.» Wir würden es ihm schulden, ihm eine Chance zu geben, unser Land zu führen.

  • 17:43

    Hillary Clinton hofft auf einen guten Präsidenten Donald Trump

    Clinton hofft, dass Donald Trump ein erfolgreicher Präsident für alle Amerikaner sein wird. «Das ist nicht das Ende, wie wir es uns erhofft hatten. Und das tut mir leid.»

    Legende: Video Hillary Clinton will Trump unterstützen abspielen. Laufzeit 00:51 Minuten.
    Aus News-Clip vom 09.11.2016.
  • 17:38

    Tim Kaine spricht: «Hillary Clinton hat Geschichte geschrieben»

    Der kandidierende Vize-Präsident der unterlegenen Präsidentschaftskandidatin spricht als Erster an der Medienkonferenz. Hillary Clinton habe Historisches erreicht. «Wir hatten noch nie einen Präsidenten, der sich sein ganzes Leben lang um die Anliegen von Kindern und Familien gekümmert hat. Ich habe mich darauf gefreut, mit ihr zusammen im Weissen Haus zu arbeiten.» Er zeigte sich stolz auf Clinton, weil sie dieses Land liebe. Und: «Niemand musste daran zweifeln, ob sie eine Niederlage eingestehen würde. Sie akzeptiert und liebt dieses Land.» Sie werde bis zu ihrem letzten Atemzug für dieses Land kämpfen.

    Kane im Porträt
    Legende: EBU
  • 17:23

    Die Welt wartet weiter

    Während die Welt schon seit gut drei Viertel Stunden auf die unterlegene Hillary Clinton wartet, gibt es zumindest eine positive Nachricht für sie: Die demokratische Präsidentschaftskandidatin konnte die Elektorenstimmen des US-Bundesstaates Minnesota für sich gewinnen.

  • 17:17

    Zweite im Ausland geborene @FLOTUS

    Mit Melania Trump zieht zum zweiten Mal eine Frau ins Weisse Haus ein, die nicht in den USA geboren wurde. Die First Lady des designierten 45. US-Präsidenten ist gebürtige Slowenin.

  • 16:48

    Die Welt wartet gespannt auf Hillary Clinton

    Vor dem Hotel «The Peninsula» in New York ist der Security Service bereit für die Abfahrt von Hillary Clinton zur Medienkonferenz.

    Polizei vor dem Peninsula-Hotel
    Legende: ebu
  • 16:14

    Sprachlose Tennis-Legende Navratilova

    Die in den USA lebende Tennis-Ikone Martina Navratilova zeigte sich sprachlos über den Sieg von Donald Trump und meinte in einem weiteren Tweet: «Ich wusste, dass Amerika rassistisch ist, aber nicht so sehr. Und ich hatte auch nicht gedacht, dass Amerika sexistisch ist. Schande über uns.»

  • 16:07

    Alles halb so schlimm?

    Und irgendwie dreht sich die Welt auch weiter. Dies meint zumindest SRF-Sonderkorrespondent Marcel Anderwert

  • 15:48

    Die Kulturszene ist schockiert

    Die Kulturszene ist fassungslos über Donald Trumps Wahlerfolg. Filmregisseur Simon Verhoeven bringt die Stimmung auf den Punkt: «Die USA waren immer schon grossartig und grauenhaft. Jetzt hat sich die grauenhafte Seite durchgesetzt.» Und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels, Carolin Emcke, twitterte: «Die einzige Hoffnung ist, dass Trump unfähig sein könnte, dieses Amt lange durchzustehen». Etwas später fügte die 49-jährige Publizistin hinzu:

  • 15:39

    Gewagte These des «Miami Herald»

  • 15:36

    Kein Kommentar

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

182 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Damit konnte man rechnen, dass in den vielen frustrierten Kommentaren der gewählte Trump mit politischen "Hardlinern" bei uns verglichen wird: So ein "anonymer" W.S. aus Zürich, der den gewählten neuen Präsidenten mit "Roger Köppel" verglich! Könnten wir die 7 Bundesräte an der Urne wählen, hätte nicht nur Roger Köppel, sondern noch einige andere "unbeliebte" Klartextsprecher grosse Chancen, gewählt zu werden! Langsam haben überall die Menschen genug von der Multikulti-Ideologie und Korruption!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
      Man entsetzt sich nun fast rundum über die Wahl eines Mannes, den wir nur aus den Medien kennen, der uns von Anfang an als Ungeheuer präsentiert wurde, während die Machenschaften dieser affektierten H.Clinton heruntergespielt, vieles wohl auch verheimlicht wurde.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hofmann Christian (chrhofmann)
    Gottlob sind die Ungebildeten und Dummen nicht so blöd, das sie nicht merken dass die Gebildeten und Gescheiten manchmal daneben liegen mit Ihrer Propaganda.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Obama ist alt geworden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen