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Animation der Lufströmung von SRF Meteo
Aus News-Clip vom 24.07.2013.
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Panorama 31°, 32°, 33°, 34°, 35°, 36°...

Temperaturen von über 30 Grad sorgen aktuell für Ferienstimmung und Badespass. Doch die Spitzenwerte sind noch nicht erreicht. Bis Ende Woche legt der Sommer nochmals einen Gang zu. Vorsicht ist geboten, denn die Hitze hat auch ihre Tücken.

Der Sommer hat die Schweiz fest im Griff. Die Temperaturen klettern am Tag über 30 Grad, nachts fallen sie kaum unter 20. Und es wird noch wärmer.

Laut Christoph Siegrist von SRF Meteo wird es nach einer kurzen, gewitterbedingten Kühlung gegen Ende der Woche richtig heiss: «Am Wochenende werden Spitzenwerte von bis zu 36 Grad erwartet.»

Problematisch ist laut Siegrist dabei die aktuelle Trockenheit. «Man sieht an den Rissen im Boden, dass es zu wenig Feuchtigkeit hat. Bis Ende der Woche wird darum akute Waldbrandgefahr herrschen.»

Die Rekordwerte des Sommers vor zehn Jahren werden allerdings nicht erreicht. «Im Spitzensommer 2003 stieg das Thermometer auf 41 Grad», erinnert sich Siegrist. «Einen ganzen Monat lang wurden Werte um die 30 Grad gemessen.» Die jetzt gemessenen Werte seien für die Monate Juli und August normal.

Anstrengende Hitze

Audio
Hitzewelle: Alte Menschen vermehrt gefährdet
04:20 min, aus HeuteMorgen vom 24.07.2013.
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Für den Körper bedeuten hohe Temperaturen erhöhte Anstrengungen. Denn er versucht, seine eigene Temperatur auf 37 Grad zu halten. Es findet ein ständiger Ausgleich zwischen Wärmeabgabe und Wärmeproduktion statt, was den menschlichen Kreislauf fordert. Im Rekordsommer 2003 starben zwischen Juni und August 975 Personen mehr als im langjährigen Durchschnitt. Vor allem ältere Menschen waren betroffen.

Besser schützen

Die folgen des Hitzesommers 2003 veranlassten das Bundesamt für Gesundheit (BAG), eine Vielfalt an Empfehlungen zum Schutz vor Hitze abzugeben. Die wichtigsten Massnahmen sind:

  • Körperlich Anstrengungen vermeiden. Sportliche Aktivitäten und körperlich fordernde Arbeiten auf die Morgen- oder Abendstunden verlegen.
  • Die Hitze so gut wie möglich aussperren. Das heisst tagsüber Fenster und Rollläden schliessen und nachts lüften.
  • Genug und in regelmässigen Abständen trinken. Mindestens 1,5 Liter am Tag. Weil der Körper über den Schweiss viel Salz verliert, sollte man darauf achten, ausreichend mit Mineralien versorgt zu sein.
  • Zum Essen eignen sich erfrischende Speisen, die viel Flüssigkeit enthalten, wie Salate, Früchte, Gemüse und auch Milchprodukte.
  • Eine kalte Dusche oder ein kaltes Tuch auf Stirn und Nacken hilft, die Körpertemperatur zu senken.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran , Basel
    Super, ich liebe die Sonne und die angenehmen Temperaturen. Sollte ich auswandern, dann sicher nicht in ein Land mit 6 Monaten Depri-Wetter! Übrigens: man kann sich auch an hohe Temperaturen gewöhnen, leider haben wir hier aber ein dermassen wechselhaftes Wetter, dass selbst dies schwer fällt. Darum: mehr Sonne und Wärme für Alle!
  • Kommentar von Robert Heydrich , Berlin/Zürich
    Immer dieses Gejammer.
    1. Antwort von Urs Gehrig , F - Montpellier
      Immer diese Angeber.
  • Kommentar von M. Hufschmid , Kt. Zürich
    Jetzt wo es mal anständige Temperaturen gibt, kommen schon Überlebungs-Tips. Wie sind denn die Tips für 8Monate Schnee-Regen-Nebe-Schnee-Regen-Nebel usw usw usw... für die Kälte. Die Kälte tut mir auf jeden Fall viel mehr weh als das bisschen Wärme jetzt. Bis 38Grad ist das doch kein Problem.
    1. Antwort von B. Küng , Seeland
      Es gibt viele Menschen, mehr als Sie denken, die bei Hitze grosse Beschwerden haben und für die Temperaturen über 30 Grad ein Qual sind. Ich gehöre auch zu denen. Gegen Kälte kann man sich schützen durch warm anziehen und heizen; der Hitze hingegen ist man ausgeliefert. Wandern Sie doch in die Sahara aus!