Ab die Post ins Weltall – Schweizer Schoggi für Astronauten

Die Astronauten auf der internationalen Raumstation ISS sind auf irdische Lieferungen angewiesen. Die jüngste Post war besonders erfreulich, enthielt sie doch nebst den Notwendigkeiten einen kulinarischen Genuss: Schweizer Schokolade. Der Weg ins All war jedoch von aufwändigen Prozessen begleitet.

Die jüngste Raketenpost für die internationale Raumstation ISS enthielt ein süsses Geschenk aus der Schweiz: Schokolade.

Britischer Astronaut Tim Peake bedankt sich

Die vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) gesponserte Lieferung wurde am Swiss Space Center (SSC) an der ETH Lausanne vorbereitet. «Das Ziel ist, die Astronauten in ihrer Arbeit symbolisch zu ermutigen und zu unterstützen – auf eine Art, die den Geist und die Kultur unseres Landes widerspiegelt», so SSC-Direktor Volker Gass.

Strikte Regeln

Lebensmittel ins All zu senden, ist kompliziert. Erst musste die europäische Raumfahrtagentur ESA das Paket genehmigen. Dann wurde die Verpackung neu gestaltet. Anschliessend wurden die Boxen auf ihre Sicherheit getestet, ein ESA-Zentrum in Italien bestätigte den Inhalt. Von dort machte sich das Paket auf den Weg zur NASA und schliesslich an Bord der SpaceX-Rakete.