Amok in Kino: Entschädigung für Opfer und Angehörige

Nach dem Massaker in einem Kino mit zwölf Toten in der US-Stadt Aurora (Colorado) fliessen mehr als fünf Millionen Dollar an die Geschädigten. Das Geld stamme aus privaten Spenden, berichtete die «Denver Post».

Menschen platzieren Kerzen neben US-Flaggen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Angehörige des Massakers von Aurora trauern. Immerhin sollen sie nun finanziell entschädigt werden. reuters

Die Hinterbliebenen der Todesopfer, die im Juli mutmasslich vom Amokläufer bei der Premiere des jüngsten «Batman»-Films erschossen wurden, erhielten jeweils 220'000 Dollar (knapp 208'000 Franken). Dieselbe Summe gehe an fünf Menschen, die dauerhafte Hirnschäden erlitten hätten oder seit der Tat gelähmt seien.

Fast drei Dutzend anderer Verletzte, die teilweise mehrere Wochen in Kliniken behandelt wurden, können ebenfalls mit Hilfszahlungen rechnen.

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Mutter verheitelt Amoklauf

Die Polizei nahm im US-Bundesstaat Missouri einen 20Jährigen fest, nachdem ihn seine eigene Mutter bei der Polizei verraten hat. Damit hat sie möglicherweise ein weiteres Blutbad in einem Kino verhindert. Mehr dazu lesen hier.

Der mutmassliche 24jährige Täter ist wegen vielfachen Mordes angeklagt. Bei einer Verurteilung droht dem Mann die Todesstrafe. Allerdings gehen Rechtsexperten davon aus, dass der Verdächtige zum Zeitpunkt der Tat und darüber hinaus als unzurechnungsfähig einzustufen ist.