Baseball-Sensation: «Zurück in die Zukunft» hat's gewusst

«Die Chicago Cubs gewinnen!» Was sich im Film «Zurück in die Zukunft II» wie ein Scherz anhört, ist jetzt Realität geworden. Liefert der Film jetzt auch interessante Hinweise zur Zukunft von Donald Trump?

Es ist eine Sensation, weit über die nordamerikanische Sportwelt hinaus: Die Mannschaft Chicago Cubs hat nach 108 Jahren erstmals wieder die Baseball-Meisterschaft gewonnen.

Die Fans vor dem Wrigley Field Stadion in Chicago sind in Ekstase, als das Resultat verkündet wird.

«Lust, ins Weisse Haus zu kommen, bevor ich abtrete?» fragt Barack Obama die Mannschaft auf Twitter. Der Präsident lebte während Jahren in Chicago.

Allerdings ist nicht nur das Ende der 108-jährigen Durststrecke der Chicago Cubs eine Sensation. Sondern auch, dass mit dem Sieg eine Prophezeiung des Science-Fiction-Films «Zurück in die Zukunft II» von 1989 in Erfüllung geht: Dort werden die Chicago Cubs – damals ein chronisch erfolgloses Team – als Sieger der Baseball World Series 2015 porträtiert. Die Spieler brauchten jetzt nur ein Jahr länger, um diesen kühnen Traum wahr werden zu lassen.

Zwischen dem Film und der Realität gibt es noch eine weitere erstaunliche Parallele: Der fiktive Bösewicht Biff Tannen wird zu einem mächtigen Milliardär, der mit Trickserei und Gewalt durchs Leben geht.

Bereits 1989 beim Filmdreh war Immobilienmogul Donald Trump eine bekannte Persönlichkeit, und der Film brachte Spekulationen ins Rollen, ob die grossschnäuzige Filmfigur Biff auf der Vorlage des Milliardärs Trump basierte. Zurück-in-die-Zukunft-Drehbuchautor Bob Gale bestätigte diese Vermutungen schliesslich 2015 in einem Interview mit dem britischen «Guardian».

«Hoffentlich wird der zweite Teil des Films nicht Realität!», twittert der Künstler Lowell Skywalker. In der Fiktion reisst Biff die Herrschaft an sich. In der Realität wird in fünf Tagen entschieden, ob Trump tatsächlich neuer US-Präsident wird.