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Schweizer Spitalgründer Beat Richner schwer erkrankt

«Beatocello» muss die Leitung seiner Spitäler in Kambodscha abgeben. Über seine Krankheit gibt es keine Angaben.

Legende: Video Beat Richner gibt Leitung der Spitäler ab abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus News-Clip vom 28.03.2017.

Beat Richner, der Gründer der Kantha-Bopha-Spitäler in Kambodscha, ist schwer erkrankt: Der 70-Jährige könne seine Funktion als Leiter der Spitäler nicht mehr ausüben und muss alle öffentlichen Auftritte absagen, teilte die Kinderspital-Stiftung mit.

Angaben über die Krankheit und ob mit einer Rückkehr Richners zu rechnen sei, gab die Stiftung Kinderspital Kantha Bopha nicht bekannt.

1992 hatte «Beatocello» seine Praxis in Zürich geschlossen, um in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh mit Hilfe von Spendengeldern aus der Schweiz das Kinderspital Kantha Bopha (Blumenduft) zu bauen. Dieses wurde 1993 eingeweiht. Es folgten weitere Spitäler.

Finanziert werden Richners Projekte mit privaten und öffentlichen Geldern. Um Spenden zu sammeln, tourte der 70-Jährige auch immer wieder mit seinem Cello, durch die Schweiz. Richner erhielt für sein Werk verschiedene Auszeichnungen und Ehrungen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Josephk Ernstk (Joseph ernst)
    Ein grosses Kompliment an Oesterreich. Unser Nachbar zeigt eine klare Haltung. Diese ewigen "Verblendeten" wollen nicht wahrhaben, dass eine schleichende Unterwanderung unserer Kultur durch den Islam schon längst im Gange ist. Die teilweise praktizierte Kuschelpolitk gewisser Politikerinnen und Politiker ist sbsurd und macht unsere Behörden lächerlich !
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  • Kommentar von Erhart von Ammon (Erhart von Ammon bluewin ch)
    Einer der besten Vertreter von Humanismus und Professionalität. Der König von Kambodscha meinte über ihn "der König müsse für Strassen, Schulen und Krankenhäuser sorgen. Die Krankenhäuser hätte Richner gebaut - eine königliche Aufgabe" Wünsche ihm alles Gute für eine Erholung. Wenn Richner aber ganz abtritt hat er vorgesorgt - das Personal wurde im Land ausgebildet und managt die Spitäler auch nach ihm weiter mit hohen Standards.
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  • Kommentar von Peter Zimmermann (gäissepeter)
    Alle Kinder, denen Beatocello zum Weiterleben verholfen hat, mögen jetzt bitte beide Daumen drücken für Beatocello. Und ihm Kraft und Vertrauen geben, dass er wieder ganz gesund wird. Keiner hat es mehr verdient als er gesund zu sein. Gäissepeter, Appenzell
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