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Panorama Beben erschüttern Japan und China

Eingestürzte Häuser und Dutzende Verletzte: Schwere Erdstösse haben zentrale Regionen Japans erschüttert. Kurz zuvor hatte im Südwesten Chinas die Erde gebebt. Dabei wurden mindestens vier Menschen getötet.

In der japanischen Ortschaft Hakuba, wo 1998 die Olympischen Winterspiele ausgetragen worden waren, stürzten ein Dutzend Häuser in Folge der Erschütterung ein, berichteten japanische Medien. Die Erschütterung der Stärke 6,8 hatte den Norden Naganos getroffen.

Mindestens 39 Menschen erlitten in der 280 Kilometer nordwestlich von Tokio gelegenen Region Verletzungen, hiess es. Dutzende Bewohner mussten die Nacht in Notunterkünften verbringen.

Ersten Berichten zufolge stürzten mehrere Häuser ein. 15 Menschen seien vorübergehend unter Trümmern begraben gewesen, sie konnten aber gerettet werden. Unter ihnen sei auch ein zwei Jahre alter Junge gewesen, hiess es. Das Zentrum des Bebens lag in rund zehn Kilometern Tiefe.

Todesopfer in China

Bei dem Erdbeben im Südwesten Chinas stieg die Zahl der Toten auf vier. Dies meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Eines der Todesopfer war demnach eine etwa 70 Jahre alte Frau, die von einem aus dem Rahmen fallenden Fenster getroffen wurde.

Der Erdstoss hatte am Samstag eine dünn besiedelte und abgelegene Region des Bezirks Kangding in der Provinz Sichuan erschüttert. Vom Beben seien rund 80'000 Menschen betroffen, mehr als 25'700 Häuser seien beschädigt worden, hiess es weiter. Von 54 Verletzten befänden sich sechs in kritischem Zustand, meldeten lokale Behörden. Unter den Verletzten befanden sich 42 Grundschüler aus Tagong.

Zur Stärke des Bebens gab es unterschiedliche Angaben. Während die chinesischen Behörden einen Wert von 6,3 vermeldeten, sprach die US-Erdbebenwarte USGS von 5,9

Beben in Rumänien

Auch in Europa wurde ein Beben registriert. Der Erdstoss der Stärke 5,7 gehört zu den stärksten seit Jahren in Rumänien. Die betroffene Region lag etwa 200 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bukarest. Laut den Behörden gab es keine Verletzten, doch seien vereinzelt Störungen bei Telefon- oder Telekommunikationsverbindungen gemeldet worden.

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