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Bergsteiger mit dem Rücken zur Kamera vor dem Hillary Step, an dem sich eine Schlange von andern Besteigern hocharbeitet
Legende: Stau am Hillary Step: Die Felsnase war die letzte schwierige Stelle vor dem Gipfel des Mount Everest. (Archivbild von 2013) Keystone
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Folge des Erdbebens Berühmte Felsnase am Everest-Gipfel abgebrochen

Nach dem Tod der Schweizer Extrem-Bergsteigers Ueli Steck Ende April steht der Mount Everest erneut im Interesse der Medien: Der berühmte Hillary Step, ein Felsabsatz kurz unter dem Gipfel des höchsten Berges der Welt, ist abgebrochen. Der nepalesische Bergführer Pema Chhiri Sherpa bestätigte einen Bericht eines britischen Bergsteigers.

Folgen für Besteiger noch unklar

Er habe gesehen, dass der 12 Meter hohe Felsabsatz auf rund 8760 Metern Höhe nicht mehr existierte. «Wir wissen noch nicht sicher, was das für die Bergsteiger bedeutet», sagte er weiter. «Der Hillary Step war steil und nicht leicht zu erklettern. Aber ohne ihn dürfte es deutlich schwieriger werden, Seile dort zu befestigen.»

Die Felsformation galt als letzte grosse Hürde vor dem Gipfel. Bereits 2016 hatte es Spekulationen gegeben, dass sie während des schweren Erdbebens im April 2015 kollabiert sein könnte. Im 2016 liess sich das wegen schlechter Wetterbedingungen aber nicht bestätigen.

Der Hillary Step war benannt nach Edmund Hillary, dem Neuseeländer, der 1953 zusammen mit dem nepalesischen Bergführer Tenzing Norgay als erster Mensch den Gipfel des Mount Everest bestieg.

5 Tote in einem Monat

Laut der Nachrichtenagentur Reuters sind am Sonntag am Everest zwei Bergsteiger ums Leben gekommen: Ein 54-jähriger Australier starb auf der tibetischen Seite des Berges an der Höhenkrankheit. Und auf der nepalesischen Seite sei ein 48-jähriger Slovake tödlich verunglückt. Damit sind innerhalb eines Monats fünf Menschen am Berg ums Leben gekommen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Auch ein Berg ist dem Altern, Erdbeben und der Erosion unterworfen - und ob das ewige herumhacken am Gipfel gut ist , würde ich auch einmal in Frage stellen . Für die Leute am Fusse des Riesen ist leider der Lebensunterhalt - so geht die auch die restliche Belastung für diesen herrlichen König aller Berge weiter .
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Da kenne ich Berge, die um ein Vielfaches mehr belastet sind. Darum: weniger Kommentare sind oft mehr, der Klarsicht wegen.
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    2. Antwort von Markus Hausammann (Markus Hausammann)
      Ach, als ob es den Berg kratzt, wenn ein paar Ameisen auf ihm rumklettern. Erdbeben und Erosion hingegen haben natürlich schon ihren Einfluss. Das Himalaya-Massiv wächst ja aber noch jedes Jahr um ca. 1 cm, da die entsprechenden Platen immer noch drücken. Berge sind immer im Wandel, durch unsere Kurzlebigkeit haben wir das Gefühl, ein Berg sei ein Berg und habe das gefälligst zu bleiben, ist aber naiv.
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