Beyoncé, Rihanna & Co.: Aufrüttelndes Video gegen Polizeigewalt

Zahlreiche Stars kritisieren in einem Videoclip die Polizeigewalt gegen Schwarze in Amerika. Das Video trägt den Titel «23 ways you could be killed if you are black in America». Es zeigt auf, für welche Nichtigkeiten in den USA Afroamerikaner umgebracht werden.

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Video «23 Ways You Could Be Killed If You Are Black in America»

2:43 min, vom 14.7.2016

«Mit einem kaputten Bremslicht Auto fahren», «CD's vor einem Supermarkt verkaufen» und «Einen Kapuzenpulli tragen». Prominente wie Beyoncé, Rihanna, Pharrell Williams, Bono und Adam Levine lesen im Video Situationen wie diese vor – 23 Gründe, weshalb ein Schwarzer in den USA von Polizisten getötet werden kann. Nach jedem Satz wird das Foto eines Opfers eingeblendet.

Petition an Obama

Am Ende des Videos, das die Nachrichtenseite «Mic» am Mittwoch veröffentlicht hat, macht Sängerin Alicia Keys (35) einen Aufruf an die Zuschauer. Sie sollen ihre Bewegung «We Are Here» unterstützen und eine Petition an Präsident Barack Obama unterschreiben.

Die Zeit für einen Wandel sei gekommen, so Keys. Es müsse radikale Veränderungen geben, «damit alle Amerikaner das gleiche Recht darauf haben, zu leben und glücklich zu werden». Seit Anfang 2016 sind in den USA über 130 Afroamerikaner von Polizisten erschossen worden.