Lern-Forschung: Neuer Baustein Cambridge sucht Lego-Professor

Die renommierte britische Universität Cambridge will wissen, ob Spielen dem Lernen wirklich hilft. Ein Lehrstuhl, der vom Spielzeug-Hersteller Lego mitfinanziert wird, soll Klarheit schaffen.

Sherlock Holmes mit Lupe in der Hand als Lego-Figur Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: (Kopie) Spieltrieb unter der Lupe: Lego und die Univeristät Cambridge schaffen eine Spiel-Professur Reuters/Symbolbild

Für viele grosse und kleine Kinder wäre es wohl ein Traumjob: Die Universität Cambridge sucht einen Lego-Professor. Bis Freitag kann man sich für die Professur für Spiel, Entwicklung und Lernen bewerben.

Doch der Job ist keine Spielerei: In einem neuen Forschungszentrum soll die Rolle des Spielens und des Spieltriebs beim Lernen erforscht werden.

Hilft Spielen den Kindern wirklich?

Das Geheimnis von Lego

1:58 min, aus Tagesschau vom 23.12.2016

Die Professur ist Schritt zwei in der Zusammenarbeit der Universität mit der Stiftung des dänischen Lego-Herstellers. Im ersten Schritt hatten die Partner vor einem Jahr gemeinsam ein Forschungszentrum für Spiel in Bildung, Entwicklung und Lernen ins Leben gerufen. Der neue Professor soll es leiten.

Die Rolle des Spielens sei noch zu wenig erforscht, sagte die Leiterin des Zentrums Anna Vignoles dem «Guardian». Man wisse nicht, ob Spielen wirklich gut fürs Lernen sei. Wenns anders wär, wärs eine ziemlich grosse Überraschung. Die schlechteste wohl für den Sponsor der Professur.