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Panorama Chinesische Bank heisst «Goldman Sachs» – rein zufällig

Kaum ein Konsumgut, das von der chinesischen Industrie nicht kopiert und als Fälschung auf den Markt gebracht würde. In Shenzhen tritt nun gar eine lokale Bank als «Goldman Sachs» auf. Ähnlichkeiten mit dem US-Geldinstitut sind angeblich rein zufällig.

«Goldman Sachs» ist nicht gleich «Goldman Sachs». In China wehrt sich eine Bank gegen Vorwürfe, den Namen des US-Investmentriesen kopiert zu haben. Aus dessen Presseabteilung verlautete, man stehe mit der seit 2013 tätigen chinesischen Bank in keiner Verbindung. Die Angelegenheit werde überprüft.

«Goldman Sachs Financial Leasing Co.» aus dem chinesischen Shenzhen nutzt auf Mandarin zwar gar dieselben Schriftzeichen, wie sie auch die in New York ansässige «Goldman Sachs Group Inc.» in der Volksrepublik verwendet. Absicht stecke dennoch nicht dahinter, behauptet eine Mitarbeiterin: «Wir haben den Namen zufällig ausgewählt», sagte sie zur Nachrichtenagentur AFP.

Erst vor kurzem war ein Mann im Osten Chinas verhaftet worden, der die Gründung einer Filiale der China Construction Bank vorgetäuscht hatte. An seinem Schalter waren zwar Einzahlungen möglich, Auszahlungen dagegen nicht.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Schüpbach  (Artio)
    "An seinem Schalter waren zwar Einzahlungen möglich, Auszahlungen dagegen nicht." Aber das wäre doch ein ganz tolles Geschäftsmodell... :)
  • Kommentar von Alfons Wilbert  (AlfWilbert)
    In China: Copy right? Of course we copied it right!!