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Kunst im Discount Das Schnäppchen des Tages geht an Polen

100 Millionen Euro für 86'000 Kunstwerke: Da wird Da Vincis «Dame mit dem Hermelin» zum billigen Mädchen.

Da Vincis zweitberühmtestes Frauengemälde: «die Dame mit dem Hermelin».
Legende: Da Vincis zweitberühmtestes Frauengemälde: «die Dame mit dem Hermelin». imago

Der polnische Staat hat eine aus Zehntausenden Objekten bestehende private Kunstsammlung erworben. Darunter Meisterwerke wie Bilder von Renoir, Rembrandts Gemälde «Landschaft mit dem barmherzigen Samariter» und Leonardo da Vincis «Dame mit dem Hermelin».

Das Werk geht für eine Summe von 100 Millionen Euro von der Krakauer Czartoryski-Stiftung an das Kulturministerium. Auf dem freien Markt könnte der Gesamtwert der Sammlung mehr als zwei Milliarden Euro betragen.

Allein die «Dame mit Hermelin» – da Vincis berühmtestes Frauenporträt neben der «Mona Lisa» – soll laut Medienberichten einen Versicherungswert von rund 350 Millionen Euro haben.

Der 76-jährige, im Ausland lebende Prinz Adam Karol Czartoryski, sagte auf die Frage nach dem sehr niedrigen Verkaufspreis, es sei schon immer sein Wunsch gewesen, eine Schenkung vorzunehmen.

Dem polnischen Kulturministerium ging es vor allem darum, die Kunstwerke im Land zu behalten. Seit 1800 befinden sie sich in dem von Prinzessin Izabela Czartoryska gegründeten Krakauer Kunstmuseum.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert  (A. Bauert)
    @Urs Heim, der sich für sehr schlau hält: Polens Steuereinnahmen: 88.310 Mrd., Staatsausgaben: 97.650 Mrd. Alles klar? Dumme und abwertende Bemerkungen sind einfach zu schreiben. googeln braucht zwei Minuten ... wenn das zu viel ist, sollte man das Schreiben einfach sein lassen.
    1. Antwort von Sebastian Demlgruber  (SeDem)
      @Alex Bauert: Sehr schlau gegoogelte Zahlen, die allerdings nur belegen, dass die Staatsausgaben in keinster Weise durch eigene Steuereinnahmen gedeckt sind und Polen extrem über seine Verhältnisse lebt. Umso mehr darf und muss gefragt werden, woher die EU-feindliche Kaczynskitruppe das Geld für den Kunstkauf hat. Aus EU-Kassen? Wenn es den eigenen Interessen dient, ist einen das Geld aus Brüssel zweifellos recht.
  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (hevrins)
    Dieses Bild erinnert mich an meine Reise nach Krakow Anfangs September 1988, wir Chormitglieder besuchten u.a. das "Musée Czartoryski" in welchem das Bild hinter einem Schutzglas hängt. Ich habe es auch fotografiert. Eine einmalige Erinnerung! Übrigens eine interessante Stadt, die sich lohnt zu besichtigen.
  • Kommentar von Urs Heim  (Ursus)
    Woher hat Polen das vor der Wende noch hinterm eisernen Vorhang war die huntert Millionen Euro abgezweigt ? - Aus dem EU- Fördertopf ?- Man wird es wohl nie erfahren.
    1. Antwort von Michael Räumelt  (Wirtschaftskanzlei)
      Haben Ihre Zlotys umgetauscht;)