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Abfallberge am Openair
Aus Schweiz aktuell vom 14.07.2014.
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Panorama Der Abfallhaufen nach der Schlammschlacht in Frauenfeld

Zehntausende Besucher sind am letzten Wochenende nach Frauenfeld ans Openair gepilgert. Gestern sind sie durchnässt vom Schlamm von Kopf bis Fuss nachhause abgezogen. Zurückgelassen haben sie Berge von Abfall und einen Haufen Arbeit für die Organisatoren.

Als hätte eine Bombe eingeschlagen: Der Zeltplatz in Frauenfeld präsentierte sich wie eine einzige Schlammgrube. Viele Openair-Besucher haben die verdreckten Zelte und Campingstühle einfach liegen gelassen. «Es ist wie im Dschungel, jeder nimmt sich, was er gebrauchen kann und dann geht man», sagte Festival-Besucher Laurin Bernasconi aus Neuenburg zu «Schweiz aktuell».

Dass die Besucher ihre Zelte wieder mitnehmen, ist eher die Ausnahme. Das meiste bleibt achtlos liegen, was für die Veranstalter ein Problem darstellt. Die Veranstalter versuchen es nun mit einer neuen Massnahme: Mit freiwilligen Helfern werden noch intakte Zelte gewaschen und danach einer Hilfsorganisation gespendet.

Besonders prekär ist die Situation dieses Jahr wegen des schlechten Wetters. So hat auch das Gelände der Rennbahn von Frauenfeld sehr stark gelitten. Für den Platzchef Jörg Müller bedeutet dies, dass der Rasen neu angesät werden muss.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Baumann Werner , Kappel
    Ein Spiegelbild unserer Spass-, Sauf- und Drögelerjugend. Traurig!
    1. Antwort von P. Huber , Bern
      @Baumann Werner, Kappel: ..und ein Spiegelbild der Nichtwahrnehmung der Erziehungspflicht der heutigen Eltern!
  • Kommentar von Thomas Käppeli , Guatemala Ciudad
    Wozu die Aufregung? Was wir in Frauenfeld sehen, ist lediglich der Mikrokosmos, wie die ganze Menschheit global mit unserem einzigen Raumschiff Erde fuhrwerkt. Alles im Universum und dieses selber ist vergänglich. Die Konsum/Müll-Krone der Schöpfung einfach etwas früher. Man darf mich jetzt auch als Moralapostel prügeln ;-) Kratzt mich aber hier im Busch eine Wildsau, da wir Euch bezüglich Selbstdestruktion schon weit voraus sind.
  • Kommentar von Rudolf Pfeiffer , Cashibo
    Wirklich beschämend! Warum muss F. Limacher andere üble Beispiele zum Vergleich heranziehen? Die gibt es zur Genüge. Lieber einen Moralapostel - was Hadrian Han nicht ist - als so verwerfliches Benehmen noch entschuldigen.