Waldbrände in der Südschweiz Der wahrscheinlich grösste Löscheinsatz der Schweizer Armee

Ein Helikopter löscht einen brennenden Wald. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Insgesamt sieben Helikopter der Schweizer Armee waren im Einsatz. Keystone / Archiv

  • Einsatz gegen die Waldbrände in der Leventina und in den Bündner Südtälern forderte die Luftwaffe.
  • Im ganzen standen mehr als 70 Angehörige der Armee im Einsatz.
  • Das VBS bezeichnete diese Löscharbeiten als den grössten Einsatz dieser Art.

Die Löscharbeiten in den Bündner Südtälern und in der Tessiner Leventina waren wahrscheinlich der grösste Einsatz der Luftwaffe in der Schweiz. Die insgesamt sieben Helikopter der Luftwaffe warfen zur Bekämpfung der Waldbrände rund 800 Tonnen Wasser ab.

Im Einsatz standen 36 Piloten, 26 Mechaniker und 1 Operator, wie das Verteidigungsdepartement auf seiner Website schrieb. Hinzu kamen sechs Personen für die Planung und 10 auf den Plätzen. Die Piloten leisteten bislang 80 Flugstunden.

Die Luftwaffe bezeichnet die Löscharbeiten in den letzten Tagen als wahrscheinlich grössten Einsatz in der Schweiz. Der letzte grosse Einsatz leistete sie 2011 in Visp, seither habe es diverse kleinere Aufträge gegeben. Die grösste Löschaktion im Ausland war diejenige 2007 in Griechenland. Im Schnitt fliegt die Luftwaffe drei Löscheinsätze pro Jahr.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Kampf gegen die Flammen im Südbünden

    Aus Tagesschau vom 29.12.2016

    In den Schweizer Südtälern kämpfen Feuerwehr und Armee weiter gegen eine Ausbreitung der Flammen. Im bündnerischen Misox sind die Flammen zwar unter Kontrolle, aber nach wie vor nicht gelöscht.