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Panorama Die Erde bebte in der Ostschweiz

Bei Sargans hat sich am frühen Donnerstagmorgen ein leichtes Erdbeben ereignet. Das Beben ist um 02.00 Uhr mit einer Magnitude von 4.0 auf der Richterskala registriert worden. Einen Zusammenhang zum Geothermieprojekt in St. Gallen halten Experten für unwahrscheinlich.

Erdbebenkarte
Legende: Die Karte des Schweizerischen Erdbebendienstes an der ETH Zürich zeigt das Epizentrum. Keystone

Das Beben weckt Erinnerungen an den Sommer. Damals hatte das Geothermieprojekt in St. Gallen ein Erdbeben ausgelöst. Stefan Wiemer, Direktor des Schweizerischen Erdbebendienstes an der ETH, glaubt aber nicht, dass das Beben von Sargans in einem Zusammenhang mit der Geothermie steht. «Erdbeben im Rheintal sind keine Seltenheit», sagt Wiemer gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1.

In Sargans hat das Beben so weit bekannt keine Schäden verursacht. Dies bestätigen die Gemeinde und die St. Galler Kantonspolizei.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von H. Wach, Luzern
    Ein Grund mehr, dass in der CH kein Atommüll vergraben werden DARF. Das gleiche Bundes-Institut ETH für Erdbeben/Tektonik zuständig, ist die beste Quelle dem ETH-Institut für Atommüll-Endlager klar zu machen, dass alle diesbezüglichen Übungen endgültig abzubrechen sind. Denn längst ist klar, das sich die afrikanische Bodenplatte (weil schwerer) seit 100en Millionen Jahren immer noch mit unterschiedlichsten Geschwindigkeiten & Richtungen unter die europäische schiebt. Endlager? "Hiä niä"!
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    1. Antwort von G. Techos, Lupfig
      OK, kein Endlager in der CH. Aber ist der Abfall aus Kernenergie, Medizin und Industrie nicht bereits vorhanden? Ihr Fazit: besser nicht im Tiefenlager, da gefährlich, aber irgendwo sonst. Dort wird das Erdbeben nicht wirken. Oder doch? Und übrigens: Geothermie ist die Zukunft! Wenn Sie nur genug weit weg von mir gebaut wird. Denn die ausgelösten Erdbeben will keiner. Und die Entsorgung von 240 Mio. Quadratmeter Solarpanel (KKW!) alle 30 Jahre? Da werden wir eine Lösung finden. Tiefenlager?
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    2. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Es gibt keine bessere Lösung als irgendwo, z. B. in Sibirien. dort fuhren wir über endlose unbewohnte Ebenen. Die Welt will ja alles von der Schweiz. Also sollen sie bitte schön auch den Atommüll bekommen, da wo er für die Menschheit keine Gefahr ist. wiit wäg vom G'schütz!
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Wie unten schon erwähnt, gut das niemand zu Schaden kam. Im SRF Beitrag fehlt mir etwas der Tiefgang. Wie tief lag das Hypozentrum (gemäss SED 7 km) und wie lange dauerte das Beben? Grössen, die neben der Magnitude entscheidend für die Auswirkung der seismischen Ereignisse sind. Zeigt aber schön auf, auch Schweizerboden ist nicht statisch. Ebenfalls ein Kriterium im Streit um die Standorte von Endlager unseres AKW Mülls.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Jo waa! Hauptsache, es kam niemand zu Schaden.
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