Zum Inhalt springen

Header

Video
Nur noch eine Wochenend-Ausgabe
Aus Tagesschau vom 17.12.2016.
abspielen
Inhalt

Neue «Schweiz am Wochenende» Die «Schweiz am Sonntag» verschwindet

Die Tage der Zeitung «Schweiz am Sonntag» sind gezählt. Die AZ Medien bringen ab März statt zwei Ausgaben nur noch eine «Schweiz am Wochenende» heraus, die jeweils am Samstag erscheint.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die «Schweiz am Sonntag» wird ab März nicht mehr erscheinen.
  • Stattdessen gibt es eine vergrösserte Samstagsausgabe mit dem Titel «Schweiz am Wochenende»
  • Der Lokalteil wird ausgebaut.
  • Bereits im Herbst hatten die AZ Medien bekannt gegeben, dass aus Kostengründen 26 Stellen gestrichen werden.

Das Medienunternehmen AZ Medien begründet den Schritt in einem Editorial in der «Nordwestschweiz» mit knapper werdenden Werbeeinnahmen und hohen Kosten bei Druck, Papier und Vertrieb. «Dieser Bereich macht gut die Hälfte der Gesamtkosten aus», schreiben Verleger Peter Wanner und Chefredaktor Patrik Müller.

«Indem AZ Medien am Wochenende nur noch einen Druck- und Vertriebsvorgang haben, werden in diesem nicht publizistischen Bereich Mittel frei, die wir in die journalistische Leistung und Qualität investieren können», heisst es weiter. Gleichzeitig sei man mit diesem Schritt «künftig gegenüber herkömmlichen Sonntagszeitungen einen Tag voraus».

Sechs Angestellte mussten ihre Tische räumen

Die neue «Schweiz am Wochenende» biete Lesestoff für zwei Tage mit einem ausgebauten Lokalteil. Sie werde umfangreicher sein als die «Schweiz am Sonntag». Für den Leser, der die Zeitung am Sonntag online bezieht, werden die Inhalte aktualisiert.

Die erste Ausgabe der AZ-Medien-Sonntagszeitung «Sonntag» war am 16. September 2007 erschienen. Später wurde sie mit der «Südostschweiz am Sonntag» zusammengelegt und unter dem neuen Namen «Schweiz am Sonntag» publiziert. Diesen Herbst hatten die AZ Medien bekanntgegeben, aus Kostengründen 26 Stellen abzubauen. Sechs Kündigungen würden ausgesprochen.

Die AZ Medien AG ist an über 13 Standorten vertreten und zählt mehr als 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Medienunternehmen gibt unter anderen die «Aargauer Zeitung», die «Basellandschaftliche Zeitung», die «bz Basel», die «Limmattaler Zeitung», die «Solothurner Zeitung», das «Grenchner Tagblatt» und das «Oltner Tagblatt» heraus. Mit Sendern wie TeleZüri, Tele M1 oder TV24 sind die AZ Medien auch im TV-Markt vertreten.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Naja, Patrick Müller ist halt ein Redakteur, der nie so genau weiss, für wen uns was er Stellung beziehen will. Die So am Sonntag war besser und der Sonntagsblick ist klar besser.
    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Echt jetzt ?
  • Kommentar von Mike Brunner  (Mike Brunner)
    Die Deutschschweiz braucht auch nicht 6 Sonntagszeitungen, früher gab es gar keine und lange Zeit nur 2... lieber wären mir eine Gute aber darauf kann man wohl lange warten.