Zum Inhalt springen

Panorama Dutzende Verletzte bei Raubfisch-Attacke

Piranhas gelten als räuberische Fische mit extrem scharfen Zähnen. Jetzt haben einige Menschen in Argentinien schmerzliche Bekanntschaft mit den aggressiven Tieren gemacht. Dutzende Personen wurden verletzt.

Hände halten das Maul eines Fisches auf
Legende: Wenn es um Beute geht, kennen die Jäger mit den scharfen Zähnen kein Erbarmen. Keystone

Bei dem Angriff von Piranha-Fischen sind in einem Fluss über 60 Menschen verletzt worden. Einem siebenjährigen Kind musste nach der Attacke im Río Paraná in der Stadt Rosario ein Teil des kleinen Fingers amputiert werden, wie lokale Medien berichteten.

«Das ist das erste Mal in dieser (Sommer-)Saison, und es war sehr aggressiv», sagte der Arzt Gustavo Centurión. Es seien Menschen mit Bissen an Füssen und Händen zu ihm gekommen. «Es gab einige Personen, denen die Piranhas buchstäblich kleine Stücke Fleisch rausgerissen haben.» Rosario liegt rund 300 Kilometer nördlich von Buenos Aires.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von baumann andreas, amriswil
    währ sehr interessant zu wissen wie hoch der wasserstand war ,, den die tiere greiffen im normalfall nicht an ... da kannst mit denen planschen gehen , ausser die haben hunger und mann hat ne wunde ja dann aber wenn die kein hunger haben kannst selbst mit verletzungen mit denen planschen ,, ich will ja nicht der besserwisser sein doch das sind fakten und ps mein bruder hatte von denen und zwar auch schwarze und rote , also erst glauben wenn fakten auf dem tisch liegen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
    In Arg. nennt man die Piranhas "Palometas" u. sind weniger agressiv als ihre Verwandten weiter nördlich. Der Fluss ist der Parana. Im Sommer kommen dort wohl die Palometas vor, u. die Anwohner des Flusses kennen die Fische wohl. In d. R. halten sich die Fische jedoch eher in eher ruhigen, "toten" Seitenarmen des Stromes auf. Das Wasser ist dort wärmer, als wo sich die Schwärme momentan aufhalten. Das Phänomen wird sich autom. lösen, wenn sie weiter südl. die Flusstemp. abkühlt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Das sich so weit südlich vom Itaipu-Damm im Paraná Fluss noch Piranhas tummeln, wusste ich bisher nicht, wohl aber die lokale Bevölkerung. Im Bewusstsein, dass viele Menschen an gefährlichen Gewässern leben und der Kontakt damit fast unvermeidlich ist, spielt auch eine gewisse Ignoranz gegenüber Gefahren mit. Erinnert mich an Afrika, wo man in Bilharziose verseuchten Gewässern nicht nur am Ufer Wäsche wusch, sondern auch gleich noch ein Vollbad darin nahm. Gesehen in Nigeria.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von S.Frehner, Matzingen
      Auch in Äthiopien habe ich das beobachtet. Da badeten die Menschen nicht bloss in Bilharzia-verseuchten Seen, sondern nahmen gleichzeitig zusätzlich in Kauf, von einem Flusspferd oder Krokodil verspeist zu werden. Verständlich bei dieser Hitze. Ausserdem liefern die Seen die Nahrung, den Fisch. Aber bei uns ist das ja nicht viel anders. Wie viele Menschen rauchen, obwohl das tödlich ist, oder gehen auf die Strasse, wo jährlich hunderte sterben.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen