Ebay wird 20 – und versuchts ohne Paypal

Ebay gehört zu den Pionieren im Onlinegeschäft. Der Konzern, der nun 20 Jahre alt wird, durchlebte Höhen und Tiefen. Jetzt versucht Ebay einen Neuanfang ohne den Bezahldienst Paypal. Dies, obwohl Paypal zuletzt ein zentraler Wachstumstreiber des Konzerns war.

Die Logos von Ebay und Paypal. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ebay hat sich von Paypal getrennt, die Zukunft ist ungewiss. Keystone

Die Geschichte von Ebay begann mit einem kaputten Laser-Pointer. Das war der Artikel, der am 3. September 1995 auf der Website AuctionWeb vom damals 28-jährigen Gründer Pierre Omidyar eingestellt wurde. Tage später erfolgte der Zuschlag von einem Sammler für 14,83 Dollar. Ein Jahr später stellte Omidar den ersten Mitarbeiter ein, Chris Agarpao. Er arbeitet heute noch für Ebay.

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1998 ging Ebay an die Börse. Der Gründer Pierre Omidyar wurde auf einen Schlag zum Milliardär, die Firma war 1,9 Milliarden Dollar wert.

Den Namen Ebay bekam die Firma erst nach zwei Jahren. Damals liefen auf der Plattform pro Monat 200'000 Auktionen, und der millionste Artikel wurde verkauft, eine Spielzeug-Figur aus der Sesamstrasse. Heute hat Ebay rund 800 Mio. Angebote auf dem Marktplatz, über 10 Millionen registrierte Mitglieder, 157 Millionen aktive Käufer.

Zuletzt sorgte der Bezahldienst Paypal für Wachstum – Paypal wurde im Juli von Ebay abgespaltet. Seither muss sich Ebay dem Wettbewerb ohne den steten Cash-Zufluss der Ex-Partnerfirma Paypal behaupten.

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