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Panorama Ein Toter bei Zugunglück in den Niederlanden

Im Nordosten der Niederlande hat sich ein schweres Zugunglück ereignet. Ein Zug prallte gegen eine fahrbare Hebebühne. Dabei wurde eine Person getötet. Mehrere Passagiere wurden verletzt.

Legende: Video Zugunglück in den Niederlanden (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 00:23 Minuten.
Aus News-Clip vom 23.02.2016.

Bei einem Zugunglück im niederländischen Dalfsen ist mindestens ein Mensch gestorben. Das berichtete der Bürgermeister der Stadt, Han Noten, im niederländischen Radio. Einige Passagiere seien leicht verletzt worden. Beim Toten handelt es sich nach Angaben des Bahnunternehmens Arriva um den 49-jährigen Zugführer handeln.

Entgleister und umgekippter Zug.
Legende: Der Passagierzug in Dalfsen entgleiste, mehrere Waggons stürzten um. Keystone

Waggons stürzten um

Ein lokaler Passagierzug war am Morgen im Nordosten des Landes auf eine fahrbare Hebebühne geprallt, die die Gleise überquerte. Der Zug entgleiste, mehrere Waggons stürzten auf die Gleise und in ein Maisfeld. Der vorderste Teil des Zuges wurde völlig zertrümmert.

Nach Angaben der Feuerwehr konnten die meisten Passagiere den Zug verlassen. Zur Zeit des Unglücks waren nach Schätzungen des Bahnunternehmens etwa 15 Personen im Zug.

Distanz falsch eingeschätzt?

Der Fahrer der Hebebühne wurde vorläufig festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Der 21-jährige Mann wollte nach Angaben des Bürgermeisters an dem mit Schranken gesicherten Bahnübergang die Gleise überqueren. «Es war vermutlich ein Einschätzungsfehler», sagte der Bürgermeister des Unglücksortes. Als der Zug ankam, konnte der Fahrer noch aus seinem Fahrzeug springen.

Unklar ist, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Augenzeugen berichteten, dass der Fahrer des Hebebühnenwagens am Bahnübergang zunächst einen Zug abgewartet hatte. «Doch dann kam aus der anderen Richtung noch ein Zug und hat ihn voll erwischt», sagte eine Augenzeugin dem niederländischen Radio.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Jede Woche wieder! Warum stellt man den Zugbetrieb nicht wieder etwa um 30 Jahre zurück. Damals hatte man noch Zeit zu warten, bis alle ein- oder ausgestiegen waren, +man kam doch ans Ziel. Die blöde Optimierung geht mir langsam auf den Keks! Zuletzt werden wir noch einverstanden sein, dass Familien fusioniert +optimiert werden. Die einen zum Geldverdienen, die andern zum Kinder machen, die noch einen zum Kochen. Dabei könnte man vielleicht den einen oder anderen Mann abschaffen. Einer genügt.
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