Eineinhalb Milliarden Muslime begrüssen den Ramadan

Er ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender. Nach islamischer Auffassung wurde in ihm der Koran herabgesandt. Ramadan. Für die Gläubigen der Welt heisst es nun tagsüber fasten. Gerade in den heissen Regionen der islamischen Welt ist das eine wahre Prüfung.

Violetter Dämmerungshimmel mit einer dünnen, weissen Mondsichel. Im Vordergrund ist die Silhouette eines arabisch gekleideten Mannes beim Beten zu sehen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Neumond ist gesichtet. Die islamische Welt beginnt ihren Fastenmonat. Für viele eine Herausforderung. Reuters

Wie Medien in Kairo und Riad meldeten, haben Religionsgelehrte in Ägypten und Saudi-Arabien am Montagabend den Neumond gesichtet. Damit beginnt für die meisten der 1,57 Milliarden Muslime der Welt der heilige Monat des Fastens, der Ramadan.

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UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon.

reuters

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Bürgerkriegsparteien in Syrien zu einer Waffenruhe während des Ramadans aufgerufen. Der islamischen Tradition gemäss müssten die Waffen schweigen. Zudem forderte Ban Ki Moon beide Seiten dazu auf, Gefangene sofort freizulassen.

Die Hitze macht zu schaffen

In den arabischen Ländern richtet sich das Datum des ersten und letzten Fastentages nach dem Neumond. In einigen anderen islamischen Ländern bestimmt man diese Daten vorab nach astronomischen Berechnungen.

Fromme Muslime verzichten im Ramadan von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Speisen und Getränke. Auch Rauchen und Sex sind in dieser Zeit verboten.

Der Beginn des Ramadans verschiebt sich jedes Jahr um etwa zwei Wochen. In diesem Jahr ist es besonders für Muslime auf der Arabischen Halbinsel und in Afrika schwierig, das Fastengebot einzuhalten, weil die Tage im Sommer lang und heiss sind.

Lichtschmuck und Lebensmittel zu Ramadan (unkomm.)

0:46 min, vom 9.7.2013