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EU-Parlamentspräsident Schulz greift durch
Aus News-Clip vom 09.03.2016.
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Panorama Eklat im EU-Parlament: Präsident wirft Rassisten raus

Irgendwann platzt auch der geduldigsten Person der Kragen: So geschehen im EU-Parlament. Präsident Martin Schulz hat einen griechischen Abgeordneten aus der Plenarsitzung geworfen. Grund: Er hatte Türken als «Barbaren» und «Dreckskerle» bezeichnet.

Zu viel ist zu viel: Wegen rassistischer Äusserungen hat der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, die Notbremse gezogen. Er hat einen griechischen Abgeordneten aus der Sitzung des Plenums geworfen.

«Mit mir nicht»

Der fraktionslose Eleftherios Synadinos hatte während der Debatte über den EU-Türkei-Gipfel den «Türken» als «Barbaren» und «Dreckskerl» beschimpft. «Der einzige effektive Weg, mit dem Türken umzugehen, ist mit der Faust und mit Entschlossenheit», sagte Synadinos. Der Politiker ist Mitglied der rechtsextremistischen und ausländerfeindlichen griechischen Partei «Goldene Morgenröte».

Das Parlament müsse darauf mit einer grundsätzlichen Entscheidung reagieren, sagte Schulz. Er befürchte, dass mit solchen Äusserungen systematisch versucht werde, den Rassismus im Parlament salonfähig zu machen. «Mit mir nicht», so Schulz.

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52 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Ja sah ich auch -aber was der Rest denkt das kann man nicht aus dem Sahl weisen. Schade oder ? Weil er könnte fast leer werden :-)
  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Diese Turbulenz in Brüssel ist ein weiterer Stein zum Mosaik "Zerfall der EU". Die anstehenden finanziellen Probleme stehen vor der Türe der EU-Auflösung. Inzwischen können sich einzelne EU-Staaten für die Sicherheit und die Verteidigung aufrüsten, denn die Auseinandersetzungen mit dem Islam lässt nicht mehr lange warten. Leider setzen die Sozialdemokraten weiterhin auf ein friedliches Zusammenleben der Kulturen, trotzdem auf europäischem Boden islamische Ausbildungslager am entstehen sind.
  • Kommentar von Elisabeth Hasler  (hasler)
    Gut so! Richtig so! Rassisten haben in Parlamenten nichts verloren. Diese Lehre muss gelernt sein.