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Panorama Fisch des Jahres 2014: Die Groppe

Die Groppe lebt in Bächen und Flüssen – diese müssen aber naturbelassen oder renaturiert sein. Mit der Wahl ruft der Fischerei-Verband dazu auf, die Renaturierung von Gewässern voranzubringen.

Die Groppe ist der Fisch des Jahres 2014. Er ist laut Fischerei-Verband in der Schweiz stark verbreitet und in den Einzugsgebieten von Rhein, Rhone und Po anzutreffen, teilweise auch in Seen.

Eher untypisch ist die Fortbewegungsart der Groppe: Diese erfolgt über eine Art «Hüpfen» nahe des Gewässergrunds. Denn Groppen haben eine degenerierte Schwimmblase und sind deshalb schlechte Schwimmer.

Die grössten Feinde der Groppe sind künstliche Uferverbauungen sowie begradigte Bäche und Flüsse. Einerseits fehlt dem Fisch in den monotonen Fliessgewässern die Lebensgrundlage. Andererseits ist die Groppe nicht in der Lage, Dämme oder andere Hindernisse zu überwinden.

Das ist fatal, weil sich die Groppe zum Verlaichen in andere Gewässerabschnitte bewegen muss. Der Verband fordert, zum Schutz der Groppen beim Gewässerschutz und der Renaturierung von Gewässern vorwärts zu machen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Prevedello Maxime, 1233 Bernex
    Rageant que le lobby paysan ne veuille rien céder sur l'espace réservé aux cours d'eau et se moque des décisions du Parlement. La Fédération Suisse de Pêche met en avant un petit poisson, qui ne survit que dans des cours d'eau à l'état naturel. Les agriculteurs feraient mieux de soutenir la renaturation et l'espace qui lui est nécessaire et pour lequel le Parlement a prévu 20 mio par an de compensations financières ... mais les paysans, comme d'habitude, veulent le beurre et l'argent du beurre !
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    1. Antwort von Beppie Hermann, Bundey
      Einerseits zeigt die Erfahrung leider,dass die meisten Bauern ohne finanz. Ausgleich nichts,aber auch gar nichts für ihre unermüdlichen Gratishelfer tun.Die meisten von ihnen lieben weder ihre Tiere noch die Natur wirklich. Reines Gesäusel,was da in Werbungen vorgegaukelt wird. Andrerseits möchte ich klar betonen,die Schuld am Schwund der Artenvielfalt in Fauna+Flora,an der Zerstörung u. Zerstückelung ihrer Lebensräume liegt genauso am kurzsichtigen,unverantwortlichen Konsum einer grossen Masse.
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  • Kommentar von Gunnar Leinemann, Teuffenthal
    Die Renaturierung der Gewässer scheitert oftmals an den Bauern – wie so vieles im Naturschutz – es sei denn, es fülltt irgendwie deren Geldsäckel.
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    1. Antwort von Urs Stähli, Turbenthal
      Kompetenter Beitrag. Endlich sind sie gefunden, die Schuldigen. Auch die Deutschkenntnisse sind verbesserungswürdig.
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