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Panorama Für Autoreisende ist der Gotthard einmal mehr eine Geduldsprobe

Vor den Ferien erst einmal der Stau: Autofahren in Richtung Süden erforderte Geduld. Am frühen Samstagmorgen betrug die Wartezeit vor dem Gotthard-Nordportal zwei Stunden.

Eine Autokolonne
Legende: Wer in den Süden will, braucht viel Zeit und gute Nerven. Keystone

Gute Gesellschaft, entspannende Musik oder unterhaltsame Kartenspiele dürften den Ferienreisenden vor dem Gotthard geholfen haben. Am Samstag war der Stau schon am frühen Morgen 12 Kilometer lang. Das bedeutet eine Wartezeit von rund zwei Stunden.

Am Nachmittag wurde der Tunnel wegen eines Pannenfahrzeugs während kurzer Zeit ganz gesperrt. Nach Angaben der Kantonspolizei Uri wurde das stehengebliebene Fahrzeug rasch abgeschleppt. Nach wenigen Minuten konnte der Tunnel wieder geöffnet werden. Zu dem Zeitpunkt stauten sich die Fahrzeuge im Norden noch auf 4 Kilometern, im Süden war der Stau 6 Kilometer lang. Dabei blieb es bis gegen Abend.

Pass wieder offen

Den Reisenden ab Zürich wurde als Alternativroute die A13 via San Bernardino empfohlen. Für jene aus der Westschweiz steht als Alternative der Autoverlad Lötschberg sowie die A9 via Simplon oder der Grosse Sankt Bernhard zur Verfügung.

Die Gotthard-Passstrasse zwischen Andermatt und Göschenen ist nach einer mehrwöchigen Sperrung wieder offen und konnte ebenfalls benutzt werden, um dem Stau auszuweichen. Es musste jedoch wegen einer Baustelle in der Schöllenenschlucht mit Verkehrsstörungen gerechnet werden.

Aktuelle Verkehrsinfos

Alles zur momentanen Situation auf den Strassen finden Sie hier.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip, Züri
    Verbietet endlich den Lastwagentransit auf der Strasse. Dafür hat das Stimmvolk die Bahn vorgesehen. Punkt!
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  • Kommentar von Markus Fuchs, Bern
    Als Kind erlebte ich den legendären 100km Stau vom Süden her. Damals gab es schon den Strasentunnel, aber die Autobahn im Tessin war nicht fertiggebaut. Im Vergleich zu den vielen Staus in der Agglo Bern und Zürich ist das ein Bagatellstau. Für mich ist schon jetzt klar, dass ich "NEIN" zum 2. Gotthardtunnel sagen werde. Und im schlimmsten Fall rechne ich mit einem 50.1 % Nein, was heisst kein 2. Tunnel. Nächstes Jahr werden wir am Gotthard drei Tunnel haben: Strasse,NEAT, Alt-Eisenbahn.
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  • Kommentar von h. gugelmann, küttigen
    wenn man den Stau betrachtet stehen einige LKW's in der Kolonne. Wie wäre es wenn die Kapazität über die abgestimmt wurde eingehalten wird? Das Bild käme viel lockerer daher. Lösungen wie Verlad sind vorhanden. Oder eben die Produktion im eigenen Land fördern und nicht Halbprodukte durch ganz Europa schaukeln. Da schweigt die Politik. Eine Röhre bauen bringt mehr Ansehen als die LKW-Kolonne limitieren.
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    1. Antwort von Markus Fuchs, Bern
      Ohne LKW's kein Stau. Dieser Meinung war ich früher auch mal. Ostern und Pfingsten sowie die Wochenenden liefern jeweils den Gegenbeweis. An diesen Tagen gilt in der Schweiz grundsätzlich ein Fahrverbot für LKW's. Trotzdem gibt es Staus. Zudem werden bei Staus die LKW's aus dem Verkehr genommen und müssen mehr als 2 Stunden in den Warteräumen ausharren. Und dies sage ich, als Gegner der Lastwagenlobby.
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