Für Wärme: Ab auf die Hügel

In der Höhe war es am Morgen wärmer als in tiefen Lagen. So wurden auf dem Zürcher Üetliberg 11 Grad gemessen, in der Stadt dagegen minus 2 Grad.

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Bildlegende: Diesen wunderschönen Sonnenaufgang gab es heute morgen auf der Lüderenalp bei Wasen im Emmental. SRF Augenzeuge/Sabrina Kunz

Oben warm, unten kalt: Diese Wetterlage bestimmt momentan die Temperaturen in der Schweiz. Die Meteorologen sprechen von einer Inversion. Voraussetzung dafür sind klare Nächte mit wenig Wind: Die Erde strahlt dann ihre ganze Wärme in die Atmosphäre ab, und weil kalte Luft schwerer ist als warme, sinkt diese ab. So kann sie sich am Boden sammeln, wie SRF Meteo schreibt.

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SRF Meteo hält die aktuellsten Wetterinformationen bereit.

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Am wärmsten war es am Morgen auf einer Höhe zwischen 700 und 1000 Metern. Ganze 12 Grad gab’s auf dem Basler Hausberg Chrischona, während sich die Basler in der Stadt mit 2 Grad zufrieden geben mussten.

Auch die Zürcher und Berner wären besser bedient gewesen, hätten sie den Morgen in der Höhe verbracht. Auf dem Zürcher Üetliberg wurden 11 Grad gemessen, während in der Stadt die Temperaturen fast auf minus 2 Grad sanken. Immerhin noch 9 Grad warm wurde es auf dem Berner Bantiger; in Zollikofen hingegen mussten sich die Bewohner mit minus 2 Grad herumschlagen.

Null Grad auf 3000 Metern

Im Laufe des heutigen Tages wird es in höheren Lagen verhältnismässig warm bleiben; die Nullgradgrenze steigt auf rund 3000 Meter an. Auch in den kommenden Tagen bleibt es in der Höhe mild, obwohl die Temperaturen leicht zurückgehen.

Die krassen Unterschiede zwischen Stadt und Umgebung in den Morgenstunden werden sich dagegen abschwächen. Dies, weil es in der Nacht mindestens teilweise bewölkt ist und damit die Abkühlung am Boden nicht mehr so effektiv ist.