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Panorama Gigantischer Eisberg bedroht Schifffahrt

Schwimmende Gefahr: Ein Eisberg hat sich von einem antarktischen Gletscher gelöst und driftet nun in die Nähe der Weltschifffahrtsrouten. Der Koloss ist fast so gross wie die Stadt Zürich.

Foto zeigt den Eisberg vor und nach der Loslösung vom Gletscher.
Legende: Der riesige Eisberg war Teil des Gletschers Pine Island in der Antarktis. Keystone

Im Juli hat sich vom antarktischen Pine-Island-Gletscher ein riesiger Eisberg gelöst. Wohin der Koloss treiben würde, war noch unklar. Nun steht offenbar fest: Er driftet Richtung Norden – und könnte zu einer Gefahr für die Schifffahrt werden. Der Eisberg besitzt mit rund 87 Quadratkilometern beinahe die Grösse von Manhattan oder der Stadt Zürich.

Britische Forscher der Uni Sheffield berichten: Ein Eisberg dieser Grösse kann ein Jahr oder länger überdauern. In dieser Zeit könnte er einen weiten Weg Richtung Norden zurücklegen und in der Nähe der Weltschifffahrtsrouten im Südlichen Ozean enden.

Natürlicher Vorgang

Der antarktische Frühling habe den Eisberg freigegeben, während des Winters habe er im Eis festgesessen, teilte die Uni mit. Eine Kollision mit einem Schiff sei zwar denkbar, aber eher ungewöhnlich.

Dass der Eisabbruch eine direkte Auswirkung des Klimawandels sein könnte, glauben die Forscher nicht. Eisberge dieser Grösse brächen im Durchschnitt alle zwei Jahre vom antarktischen Eis ab.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von P.Jans , Luzern
    Frage: Könnten solche Eisbrocken in Wasserarme Länder transportiert, dort gesprengt + verwertet werden? Wird dies schon praktiziert? Früher wurden in der Schweiz, die Bewohner auch mit Eis beliefert.
    1. Antwort von Ernst Jacob , Moeriken
      P.Jans: Antwort: Wenn es Schiffe gäbe, die derart gewaltige Power hätten, den Einsberg anzustossen, ginge sowas vielleicht, aber auch dann würde die kleinste Welle alle Seile der Welt zerreissen. Vergessen Sie nicht, gut 90 Peozent davon befinden sich unter Wasser.
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Wie war das noch, anno 1912? Diese Geschichte wird sich hoffentlich nicht wiederholen.
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Ein Trost, dass sich sogar Medien ab und zu in ihren Berichterstattungen irren. Auch ich habe mich schon mal in meinen Kommentaren geirrt und wurde jedoch leider nicht immer auf netiquette Art von Mitusern korrigiert.