Hawaii bangt um beliebte Touristenattraktion

Streit zwischen Tierschützern und Tourismusanbietern auf Hawaii: Das beliebte Schwimmen mit Delfinen soll verboten werden. Die Tiere seien zu starkem Stress ausgesetzt.

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Abtauchen mit den Delfinen (unkommentiert)

0:33 min, vom 26.8.2016

Für viele Touristen auf Hawaii gehören Ausflüge zu den Delfinen oder gar das Schwimmen mit den zutraulichen Tieren zum festen Programmbestandteil. Entsprechend zahlreich sind die Anbieter solcher Touren.

Menschen schwimmen mit drei Delfinen unter Wasser Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die US-Behörden wollen Schwimmausflüge mit Delfinen vor Hawaii verbieten Reuters

Doch nun soll es vorbei sein mit der beliebten Touristenattraktion: Die Behörden wollen das Delfin-Schwimmen in Hawaii verbieten. Die Meeressäuger stünden durch die Menschen unter «intensivem Druck», argumentiert die Meeresschutzbehörde. Sie verweist darauf, dass die Tiere nachts auf die Jagd gehen und tagsüber ruhen. Das werde ihnen durch die vielen Besucher aber erschwert.

Schutzabstand einhalten

Menschen sollen sich künftig 45 Meter von den Delfinen entfernt halten, um sie am Tag nicht mehr zu stören. Doch das ruft die Tourismusverantwortlichen auf den Plan. Ein Verbot wäre ein harter Schlag für die Ausflugsveranstalter, sagen sie.

Noch ist nichts entschieden: Die Behörde will mit den Betroffenen zusammen das Verbot diskutieren. Ein Entscheid soll in einem Jahr fallen.