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Hunderte Menschen evakuiert Heftiger Sturm tobt im Süden Kaliforniens

Legende: Video Heftiger Sturm in Kalifornien abspielen. Laufzeit 01:28 Minuten.
Aus Tagesschau vom 18.02.2017.
  • Im Süden Kalifornies tobte einer der heftigsten Stürme seit Jahren.
  • Das Unwetter führte zu Evakuierungen, Stromausfällen und erheblichen Verkehrsbehinderungen.
  • Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Der schwere Sturm forderte auch ein Todesopfer. Wie die Behörden mitteilten, starb in Los Angeles ein Mensch an einem Stromschlag, als eine Stromleitung von einem umstürzenden Baum zu Boden gerissen wurde. In der Stadt wurden Berichten zufolge insgesamt 150 Leitungen beschädigt, so dass zahlreiche Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten waren.

Zahlreiche Flüge gestrichen

Am internationalen Flughafen von Los Angeles wurden 64 Verbindungen gestrichen, 269 Flüge verzögerten sich wegen des Sturms. Die nationale Wetterbehörde warnte vor Erdrutschen und Überflutungen. Am Los Angeles River mussten Einsatzkräfte mehrere Menschen mit Schlauchbooten aus dem Wasser retten.

In der nordöstlich an Los Angeles grenzenden Stadt Duarte wurden Anwohner aufgefordert, wegen der Gefahr durch Schlammlawinen ihre Häuser zu verlassen. Auch den Einwohnern von Camarillo Springs im Norden der Millionenmetropole wurde empfohlen, sich in Sicherheit zu bringen.

Der Sturm und die damit einhergehenden ergiebigen Regenfälle betrafen vor allem den Süden des Bundesstaats, die Auswirkungen des Unwetters waren aber bis nach San Francisco zu spüren.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Meier (M.Meier)
    Ein viel zu langer Beitrag in der Tagesschau. Wie wenn es in der Geschichte noch nie ein bisschen geregnet hätte. SRF hätte auch über eine positive Sache auf dem Globus berichten können. Dieser USA Fokus ist langsam langweilig!
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    1. Antwort von René Balli (René Balli)
      Punktuelle Betrachtung ist fast immer langweilig, erst der Zusammenhang macht die Geschichte interessant. Klimawandel ist kein Fussballspiel von 90 Minuten. Kalifornien hat gerade die grösste Dürreperiode seit Aufzeichnung der Wetterdaten hinter sich, unzählige Bauern hatten ihr Land aufgegeben, in vielen Gemeinden ist das Wasser ausgegangen und nun hat es stellenweise in ein paar Stunden mehr geregnet als im ganzen Jahr! Wenn unser Klima langweilig ist, weiss ich nicht was für Sie wichtig ist?
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    2. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Ein Thema, ein Stoff ist oft langweilig, wenn man ihn nicht begreift und sich nicht der Auswirkungen auf sich selber bewusst ist. Das beginnt bereits als Kind in der Schule und setzt sich leider bei manchen das ganze Leben fort. Erst wenn man durch gewisse Umstände persönlich betroffen ist, schreit man und ist überfordert.
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  • Kommentar von Edwin Schaltegger (Edwin Schaltegger)
    Heute wird jedes extreme Wetterereignis durch den Klimawandel verursacht. Diese Darstellung ist zu einfach und unredlich. Das Klimasystem der Erde ist viel zu komplex um immer zu solchen einfachen Schlussfolgerungen zu kommen. Trotzdem muss der CO2-Ausstoss der Menschheit drastisch reduziert werden um die erwiesene Klimaerwärmung zu reduzieren.
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    1. Antwort von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
      Mal halblang. Nur weil US-Bashing derzeit bei den Hipster-Schurnis von SRF völlig trendy ist und dadurch jeder Furz, der in den USA unabsichtlich fahrengelassen wird, hierzulande zum Thema wird, heisst das noch lange nicht, dass solcherlei Ereignisse aussergewöhnlich sind. Die Redwoods können sich nur mittels Waldbrand verjüngen, andere Pflanzen wiederum brauchen Hochwasser. Alles normal und seit Jahrtausenden so.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Ein wenig wärmere Meere bergen potentiell ein erhöhtes Risiko für Küstenregionen. Wasser hat ein eine enorme Wärmekapazität. Das ist normalerweise für das gesamte Leben auf der Erde positiv. Aber wenn man Puffer überreizt, kippen Systeme rasch. So etwas ist Grundstoff in der Physik, die viele Manager auch lernten. Starkregen und -Winde sind eine natürliche Folge, wie sie jeder Interessierte nachvollziehen kann. Es gibt jedoch im Extremfall noch Gravierendes. Änderung von Meeres-Strömungen.
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