Zum Inhalt springen

Header

Video
Gestrandete Wale in Neuseeland (unkommentiert)
Aus News-Clip vom 13.02.2015.
abspielen. Laufzeit 31 Sekunden.
Inhalt

Panorama Hunderte Wale in Neuseeland gestrandet

Bei Farewell Spit in Neuseeland sind am Morgen rund 200 Grindwale gestrandet. Behörden und Freiwillige versuchen nun die Wale wieder in tieferes Wasser zu leiten. Für 50 Wale kam jede Hilfe zu spät. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

An den Küsten Neuseelands kommt es immer wieder zu massiven Strandungen von Walen. Am Morgen sind rund 200 Grindwale in zu seichtes Wasser geraten und schafften selbständig den Weg nicht zurück.

Einige der Tiere seien gemäss Augenzeugen, bis zu sechs Meter lang. Auch einige frischgeborene Kälber sind unter den Gestrandeten. Sie wurden bei Farewell Spit, einer schmalen Landzunge im Norden der Südinsel Neuseelands, gefunden.

Die neuseeländische Umweltbehörde und mehr als hundert freiwillige Helfer warteten bis zum Einsetzen der Flut und versuchten die Wale zurück ins Meer zu geleiten. Einige Wale sind aber schon wieder umgekehrt und sind nun erneut gestrandet. Gemäss einem Ranger der Umwelbehörde DOC sei es die grösste Strandung von Walen in 15 Jahren.

Rettungsaktion wird morgen fortgesetzt

Bei dem Unterfangen baten die Behörden auch die Tierschutzorganisation Project Jonah um Unterstützung. Diese sind auf Wahlrettungsaktionen spezialisiert. Für mindestens 50 Tiere kam aber jede Hilfe zu spät. Um bessere Überlebenschancen zu haben bräuchten die Meeressäuger Regen und kühles Wetter. Zur Zeit ist es in der Region aber sehr trocken und mit 22 Grad zu warm.

Mit Einbruch der Dunkelheit musste die Operation zurückgefahren werden. Zu gefährlich sei es über Nacht mit Grindwalen im Wasser zu sein. Für morgen wurden Helfer dazu aufgerufen mit Schaufeln und Eimern anzurücken. Auch Tierärzte wurden angefordert. Rund 500 Helfer werden benötigt.

Zuletzt waren im November mehrere Wale im neuseeländischen Ohiwa-Hafen verendet oder mussten eingeschläfert werden. Es ist allgemein unklar, weshalb Wale immer wieder stranden. Vermutet wird, dass sich einzelne Tiere in seichtere Gewässer verirren und die Herde ihnen nachfolgt.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hochuli , Reinach Bl
    Da diese Tiere immer weniger Fisch, dafür immer mehr Plastik fressen müssen, haben sie beschlossen, kollektiven Selbstmord zu begehen. Ein Fingerzeig für die Menschheit, dass sowas auch bei uns passieren kann.
  • Kommentar von beat gerber , zürich zur zeit neuseeland
    Waren noch vor ein paar tagen da und haben wahle auf dem meer beobachtet. einfach traurig diese bilder. Hier in neuseeland sind alle fassungslos.
  • Kommentar von Clemens Späni , Kreuzlingen
    Ich bin fassungslos und auch traurig, stand ich vor gut einem Monat genau an diesem Ort. Danke den Helfern....