«Hyperloop»: Am Anfang war der Staub

Das «Verkehrsmittel der Zukunft» hat seine Jungfernfahrt hinter sich: In der Wüste von Nevada wurde ein Gestell auf 160 Stundenkilometer beschleunigt. Schon bald sollen Menschen durch die Wüste schiessen – nahe der Schallgeschwindigkeit.

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Hyperloop in Aktion

0:10 min, vom 12.5.2016

Ein erster Test des futuristischen Verkehrsmittels namens «Hyperloop» ist offenbar geglückt. Auch wenn man sich dafür eher auf das Wort des federführenden Unternehmens als auf die eigenen Augen verlassen muss. Denn die Vorführung des «Verkehrsmittels der Zukunft» war schnell vorbei: In der Wüste von Nevada war ein Gestell zu sehen, das über ein kurzes Gleisstück sauste und eine grosse Sandwolke aufwirbelte. Es erreichte rund 160 Stundekilometer. So weit, so unspektakulär.

Eine unbemannte Kapsel rast auf Geleise durch die Wüste von Nevada. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Schnappschuss stützt die These der Verantwortlichen: «Hyperloop» ist Realität. Keystone

Doch die harten Fakten hinter «Hyperloop» lassen die Träume fliegen: Mit einer Geschwindigkeit knapp unter der Schallgrenze sollen Passagiere dereinst an ihr Reiseziel «geschossen» werden.

Das Reisen soll aber sanft sein – mit menschlichen Pistolenkugeln ist nicht zu rechnen: Die Passagiere sollen die Beschleunigung nicht mehr spüren als bei einem abhebenden Flugzeug. Auch hier müssen sich Freiwillige auf das Wort der Entwickler verlassen.

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Extrem schnell, umweltfreundlich und kostengünstig soll er sein

0:26 min, vom 11.5.2016