Jahrzehntelang in Autowracks eingeschlossen

In einem See in Oklahoma in den USA hat die Polizei einen grausigen Fund gemacht. In zwei Autowracks stiess sie zufällig auf mehrere Skelette. Es könnte sich um die Überreste von jahrzehntelang vermissten Personen handeln. Deren Identifizierung wird aber schwierig sein.

Polizisten untersuchen eines der beiden Autowracks. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Polizei hofft, nach den Skelettfunden Fälle aus den 70-er Jahren doch noch lösen zu können. Keystone

Eigentlich wollten die Polizisten im Foss Lake im US-Staat Oklahoma nur ein neues Sonargerät ausprobieren. Dabei entdeckten sie im See jedoch zwei verrostete und schlammbedeckte Autowracks – einen Chevrolet Baujahr 1952 und einen 1969 gebauten Chevrolet Camaro.

Sechs Skelette herausgeholt

Bei der Bergung der Wracks fanden die Taucher sechs Skelette, wie «NewsOK» im Internet berichtet. Die Behörden hoffen nun, seit Jahrzehnten ungeklärte Fälle klären zu können.

Bei den im Camaro gefundenen Überresten könnte es sich um drei seit 1970 vermisste Teenager aus dem Ort Sayre handeln. Der zuständige Sheriff sagte, der Wagen könnte jener blaue Chevrolet sein, in dem der damals 16-jährige Jimmy Allen Williams zum letzten Mal gesehen worden war. Er war mit einem Freund und einem 18-jährigen Mädchen zu einem Footballspiel unterwegs.

Der andere Wagen könnte in Verbindung mit einem zweiten mysteriösen Fall stehen: 1969 verschwanden drei Menschen in der nahe gelegenen Ortschaft.