Job-Suche per Youtube

Marina Shifrin hat gekündigt und ihrem Chef gesagt, warum er falsch liegt – mit einem Youtube-Video, vor einem Millionenpublikum. Wie reagiert wohl der ehemalige Chef? Er antwortet prompt – auch mit einem Video. Shifrin selbst wird nun von Jobangeboten überhäuft.

Marina tanzt im Büro Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «Ich bin dann mal weg» – mit ihrer Video-Kündigung hat Marina Shifrin für unerwartet viel Wirbel gesorgt. pd

Marina Shifrin tanzt befreit zu Kanye Wests Song «Gone» durch ein leeres Grossraumbüro. In Untertiteln erklärt sie, wie sie sich für die Arbeit aufgerieben hat.

Eine letzte Nachricht für ihren Chef: «I quit» und «I'm gone». Dann knipst sie das Licht aus. Marina Shifrin kündigt per Videobotschaft.

Das Youtube-Video ist professionell gemacht. Kein Wunder: Shifrin arbeitet bei einer Produktionsfirma für Internetvideos in Taiwan. Es hat sich rasend schnell zu einem Klick-Hit entwickelt – über 12 Millionen Mal wurde es angesehen.

Auf Twitter bedankt sie sich bei allen: «Damit habe ich bewiesen, was ich sagen wollte. Vielen Dank an alle! Manchmal gewinnen eben die Kleinen.»

Ihr früherer Arbeitgeber, eine taiwanesische Firma, konterte mit einem humorvollen Videoclip. Darin wünscht ihr der Chef alles Gute und betont, dass er neue Mitarbeiter sucht.

Es regnet Jobangebote

Marina Shifrin erhält nun viele Jobangebote. In der US-Talkshow von Queen Latifah fragte sie die Gastgeberin, ob sie für sie als Produzentin arbeiten wolle.

Die Antwort steht noch aus. Auch eine israelische Marketing-Agentur hat ihr einen Job angeboten – per Videobotschaft.