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Panorama Kein Nibelungenschatz – aber immerhin ein Polizeiauto

Zwei deutschen Beamten rollte vor zwei Jahren der eigene Wagen weg – direkt in den Rhein. Das Malheur war peinlich genug, die Suche danach nicht viel besser. Trotz Grossaufgebots der Polizei blieb das Auto verschwunden. Erst ein Schweizer Taucher entdeckte den Wagen. Nun wurde er gehoben.

Legende: Video «Mit vereinten Kräften: Das Polizeiauto wird geborgen» abspielen. Laufzeit 2:36 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 24.08.2015.

Es sollte eine ganz gewöhnliche Polizeikontrolle werden – damals im Juni 2013 im deutschen Bad Säckingen. Die beiden Beamten stellen ihr Auto ab und steigen aus, um ihren Pflichten nachzukommen.

Das Auto dagegen handelt alles andere als pflichtbewusst. Es macht sich aus dem Staub. Oder besser gesagt: Es geht baden. Der Wagen rollt in den Rhein und verschwindet in den Tiefen des sagenumwobenen Gewässers.

Legende: Video «Polizeiauto im Rhein gefunden (unkommentiert)» abspielen. Laufzeit 0:46 Minuten.
Vom 24.08.2015.

Er ward verschwunden – trotz umfangreicher Suche mit Helikoptern, Booten und Sonar. Die Polizei suchte und suchte und fand nichts. Im Gegensatz zu Michael Tschannen. Der Schweizer Hobbytaucher machte sich auf die Suche nach dem Auto und wurde rasch fündig. Im Rheingraben des aargauischen Mumpf lag das grün-weisse Wrack.

Nun wurde das abtrünnige Auto von der deutschen Polizei und der Schweizer Armee gemeinsam aus den Tiefen des Rheins gehoben und seinem neuen Schicksalsort zugeführt: einem Schrottplatz im deutschen Freiburg.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Ch. Gerber, Basel
    Ob das Fahrzeug gleich Angesprungen ist nach dem man den Zündschlüssel gedreht hatte? Richtig, es ist sehr Peinlich wenn die Vorbilder ein mit Staatsgeldern bezahltes Fahrzeug nicht korrekt sichern und dies in den Rein rollt. Doch Fehler passieren. mir macht die Gewesser Verunreinigung mehr sorgen und vorallen die Tatsache, dass dies Fahrzeug so lange nicht Entdeckt wurde, dass macht das ganze zu einem Historischen Ereigniss...
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Wer den Schaden hat braucht für Spott nicht zu sorgen. Lernte vor 40 Jahren in der Fahrschule beim verlassen des Autos: Getriebe im 1. oder Rückwärtsgang belassen, Zündung ausschalten, Schlüssel abnehmen, Handbremse gut anziehen, Gurten ablegen und wichtig... vor dem Türe öffnen Blick zurück. Verhindert abgefahrene Türen oder ungebetene Fussgänger und Velofahrer neben sich :-( In steilem Gelände lohnt auch Radeinschlag und grosser Stein hinter Reifen. Mir brannte noch nie ein Auto durch :-)
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    1. Antwort von Kurt Schrag, Liebefeld
      Pflichtwidrig verhielt sich nicht das das Auto, sondern die Gesetzeshüter, die die gesetzlichen Verkehrsvorschriften nicht einhielten!
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  • Kommentar von Daniel Andorey, Bern
    alles ein wenig veraltet.... hier diese news. das auto wurde HEUTE geborgen. www.badische-zeitung.de oder suedkurier.de
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    1. Antwort von
      Wir sind eben daran, dies zu korrigieren. Trotzdem danke für den Hinweis.
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