Laserpointer auf Piloten und Lokführer gerichtet

Ein 14jähriger Knabe hat in Wabern bei Bern mit einem Laserpointer den Piloten eines Flugzeugs und zwei Lokomotivführer geblendet. Die Justiz versucht nun herauszufinden, was die Motive des Jungen waren.

Hand mit Laserpointer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die häufig als Kinderspielzeug verkauften Laserpointer können bleibende Schäden an der Netzhaut anrichten. Keystone

Das Flugzeug befand sich auf dem Landeanflug in Richtung Flughafen Bern-Belp, als der Junge seinen Laserpointer auf den Piloten richtete. Auch bei zwei Lokführern der BWL wiederholte der 14jährige seine Aktion.

In beiden Fällen führten die Laser-Attacken nicht zu Unfällen. Dies teilten die kantonale Jugendanwaltschaft und die Berner Kantonspolizei mit. Doch mussten sich die beiden Lokomotivführer ärztlich behandeln lassen.

Erfolgreiche Ermittlungen

Die Polizei erwischte den Täter aufgrund den von der BLS gelieferten Informationen und nach weiteren Abklärungen. Bei den Befragungen gab der Knabe zu, den Laserpointer eingesetzt zu haben.

Der Knabe wurde nach den Befragungen entlassen, wird sich aber nach dem Ende der polizeilichen Ermittlungen vor der Justiz zu verantworten haben.