Lauter Knall erschreckt die Nordwestschweiz

In mehreren Kantonen liefen am Donnerstagnachmittag die Polizeinotruftelefone heiss. Dann die Entwarnung: Es handelte sich um einen Überschallknall, ausgelöst durch zwei Kampfjets der Schweizer Luftwaffe.

Kampfjet durchbricht die Schallmauer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kampfjet durchbricht die Schallmauer. Das ist je nach Wetter sicht- und hörbar (Symbolbild). Keystone

In den Kantonen Baselland, Aargau und Solothurn war am Donnerstagnachmittag ein lauter Knall zu hören. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger riefen daraufhin den Polizeinotruf.

Die Kantonspolizei Baselland registrierte rund 30 Notrufe wegen des Knalls, wie sie auf Anfrage bekannt gab. Auch im Aargau hätten Leute «von Zofingen bis Wettingen» die Polizei angerufen, sagte ein Sprecher. Insgesamt waren es rund 20 Notrufe. Die Kantonspolizei Solothurn erhielt ebenfalls «zahlreiche» Anrufe.

Die Schweizer Luftwaffe gab Entwarnung: Es habe sich um einen luftpolizeilichen Einsatz, eine "Light Mission" gehandelt. Diese sei vergleichbar mit der Fahrzeug- und Fahrausweiskontrolle im Strassenverkehr, sagt Laurent Savary, stellvertretender Kommunikationschef der Schweizer Luftwaffe. Es komme vor, dass die Kampfjets in Überschallgeschwindigkeit flögen. Dass der Überschallknall aber weit herum gehört wurde, sei den Wetterbedingungen zuzuschreiben.