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Panorama Mann dringt in Weisses Haus ein

Schon öfters haben Menschen versucht, den Zaun der US-Regierungszentrale zu überwinden. Meist werden sie rasch gestoppt. Dieses Mal hat es ein Mann jedoch bis ins Gebäude geschafft – eine grosse Sicherheitslücke beim Secret Service.

Ein Sicherheitsbeamter mit einer Waffe. Er ist sichtlich in Aufregung.
Legende: Die Aufregung beim Secret Service war gross. Ein Mann verschaffte sich unerlaubten Zugang zum Weissen Haus. Reuters

Schrecksekunde für die Sicherheitskräfte im Weissen Haus in Washington: Ein Mann überwand am späten Freitagabend den Sicherheitszaun des Amtssitzes von Präsident Barack Obama und drang durch eine Tür in das Gebäude ein. Dann wurde er vom Secret Service festgenommen.

Der Eindringling war nach offiziellen Angaben unbewaffnet. Nach der Festnahme habe der Mann über Schmerzen in der Brust geklagt und sei in ein Spital gebracht worden, teilten die Justizbehörden mit.

Obama und Familie nicht im Haus

Beim Eindringling handelt es sich laut CNN um einen 42-Jährigen aus Texas. Die Hintergründe sind unklar. Ein Beamter des Secret Service sagte CNN zufolge lediglich, der Mann sei den Sicherheitsbehörden bekannt.

Obama und seine Familie seien zu dem Zeitpunkt nicht dagewesen, teilten die Justizbehörden mit. Der US-Präsident habe sich nur Minuten vor dem Zwischenfall mit einer seiner Töchter per Helikopter auf den Weg zum Landsitz Camp David gemacht.

Das Weisse Haus wurde nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP vorübergehend evakuiert. Für etwa eine Stunde mussten demnach Mitarbeiter und Besucher das Gebäude verlassen.

Mann filmt Eindringling ins Weisse Haus

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Je höher ein Politiker auf den Thron gehievt wird und zum Gott erkoren wird, umso grösser die Angriffsfläche. Unsere Bundesräte mischen sich unter das Volk, bewegen sich auf Plätzen Strassen, Restaurants, Trams, im Zug, im Gartenbeizli, auf Wanderungen, im Konzert, im Theater auf der Chilbi usw. Das macht sie zu Normalbürger/innen und deshalb für Angreifer (mit wenigen Ausnahmen!) uninteressant. Ist doch gut so. Zu diesem schweizerisch einmaligen Wert müssen wir Sorge tragen.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Der Secret Service - service, bot not secret enough.
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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Klingt so, als müsste man einen Diktator vor dem "bösartigen" Untertanen-Volk beschützen. Wie schön wir es doch da haben, den Bundesrat beim Velo fahren zu treffen und ein bisschen miteinander zu quatschen...
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