Mit viel Pomp gehts ins neue Jahr

2016 hat begonnen: Als erstes begrüssten die Menschen auf Samoa das neue Jahr. Nach Sydney, Tokio und anderen asiatischen Metropolen wurde auch in Europa aufs neue Jahr angestossen.

In Paris hat es zu diesem Jahreswechsel zwar kein Feuerwerk gegeben. Die Lichtershow am Arc de Triomphe war jedoch nicht minder beeindruckend.

Die Amsterdamer Bevölkerung liess es sich nicht nehmen, auch das Jahr 2016 mit einem grossen Feuerwerk einzuläuten. Dabei durften auch die Flaggen der EU-Mitgliedstaaten nicht fehlen – die Niederlande übernehmen zum Jahresbeginn die EU-Ratspräsidentschaft.

Mit einem spektakulären Feuerwerk feierten die Menschen in Sydney friedlich und ausgelassen das neue Jahr. Schätzungen zufolge versammelten sich rund 1,6 Millionen Feiernde zur Silvesterparty.

Ganz traditionell feierten Millionen Japaner Neujahr: Pünktlich um Mitternacht, also um 16 Uhr Schweizer Zeit, ertönten die Tempelglocken 108 Mal, damit wurde 2016 eingeläutet. Dann stiegen über dem Fernsehturm Tokyo Tower tausende Luftballons auf.

Traditionelles Neujahr mit 33 Glockenschlägen auch in Seoul: Zehntausende Menschen versammelten sich im Zentrum der südkoreanischen Metropole, um den Klang der über drei Meter hohen Bosingak-Glocke zu hören. Die Bronzeglocke im Bosin-Pavillon ertönt nur zum Jahreswechsel. Die Zahl 33 symbolisiert in Korea Glück.

China feiert erst im Februar

Ruhig und ohne grosses Feuerwerk begrüssten die Menschen in China das neue Jahr. Der 1. Januar ist zwar auch in der Volksrepublik ein Feiertag, nach dem traditionellen Mondkalender der Chinesen beginnt das neue Jahr aber stets erst Ende Januar oder im Februar.

Am Donnerstag um 11.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) hatte als erstes auf Samoa das neue Jahr begonnen. Am längsten müssen nun die Bewohner Hawaiis und von American Samoa und der Midway-Inseln auf das Neujahrsfeuerwerk warten. Dort beginnt 2016 erst um 11:00 beziehungsweise 12:00 Uhr MEZ am Freitag.