Zum Inhalt springen

Panorama Nervenkitzel der anderen Art

In einem amerikanischen Freizeitpark sind die Wagen einer Achterbahn nahe dem höchsten Punkt der Anlage plötzlich stehen geblieben. Die Feuerwehr brauchte fünf Stunden, um alle Passagiere zurück auf den Boden zu bringen.

Legende: Video «Langes Warten auf die Befreiung» abspielen. Laufzeit 0:15 Minuten.
Vom 11.08.2014.

Einen unverhofften Nervenkitzel erlebten 24 Passagiere auf einer Achterbahn im Staat Maryland im Nordosten der USA: Statt mit der Spitzengeschwindigkeit von fast 97 Kilometern pro Stunde durch die Luft zu brausen, sassen sie plötzlich zwischen Himmel und Erde fest.

Das computergesteuerte Sicherheitssystem stoppte am Sonntag die Achterbahn «Joker’s Jinx» aus noch nicht bekannten Gründen nahe dem höchsten Punkt der Fahrt, wie ein Sprecher der Vergnügungspark-Kette Six Flags sagte. Fünf Stunden mussten die 17 Erwachsenen und 7 Kinder ausharren, bis die Feuerwehr den letzten von ihnen sicher und unverletzt auf den Boden gebracht hatte.

Dabei hatten die Passagiere noch Glück im Unglück: Sie steckten nicht kopfüber fest, sondern konnten aufrecht sitzend auf ihre Retter warten – viele zwar in Schräglage. Gar nicht selbstverständlich, denn während Fahrt auf dem «Joker’s Jinx»-Parcours stellen sich die Wagen vier Mal auf den Kopf.

7 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Aus jeder Kalberei kann unter ungünstigen Bedingungen tödlicher Ernst werden. Gerade dort wo viel Fliehkraft und kinetische Energie dahinter steckt. Gar nicht selten, dass es bei "Chilbi“ Attraktionen zu Zwischenfällen kommt. Gerade im Ausland. Während bei euch auch fahrende "Adrenalinmaschinen" einer strengen Abnahmeprüfung unterliegen, hierzulande gar keine. Kürzlich im Dorf eine Feria (Kirmes). Meine Lebenspartnerin mit Enkelinnen auf einen Kraken wollten. Ich sagte Nein: zuviel Rost.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    USA, das Land, wo alles auseinander fällt. Aber im Ausland mit Bomben Menschenfleisch zu zerfetzen wird vom Präsidenten als Erfolg verschrieen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von B. Küng, Biel
      Ach Dreier, Ihr USA-Hass ist schon pathologisch. Ich bin auch kein Freund der USA, aber dieses Land tut wenigstens etwas gegen die IS in Irak. Andere Länder, so auch die CH, halten sich vornehm zurück. Ach ja, noch dies: so ein Zwischenfall kann auch an der Herbstmesse in Basel oder sonst einer Chilbi in der Schweiz oder anderswo, z.B. in Russland, passieren, gell?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Eddy Dreier, Burgdorf
      Pssst - lassen Sie meine Aussage einfach einen Moment wirken. Da steckt mehr dahinter als ein Panne an einem Volksfest, womit Sie eigentlich nur ablenken.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Dies alles passt zu diesem einst hoffnungsvollen Land , nun funktionieren neben den Autos und vielem Anderen , selbst die einfachtsen Dinge nicht mehr .
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von R. Lüscher, Zürich
      Ja dieses Land ist am Abgrund, wie tief kann es noch sinken? Wenn dann auch noch die Geisterbahn still steht fällt der Börsenkurs ins Bodenlose, Firmen müssen schliessen, Millionen werden Arbeitslos...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen