Zum Inhalt springen
Inhalt

Panorama «O'zapft is!» – die Mass ist wieder voll

Mit Böllerschüssen hat das Oktoberfest in München begonnen – und natürlich mit Strömen von Bier. Das Trinkvergnügen ist auch dieses Jahr nicht ganz billig. Trotzdem werden sechs Millionen Feiernde erwartet.

Legende: Video Oktoberfest in München ist eröffnet abspielen. Laufzeit 00:50 Minuten.
Aus News-Clip vom 19.09.2015.

Oans, zwoa, gsuffa! Wieder prosten sich Feiernde mitten in München literweise Bier zu. Zum Auftakt zapfte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) traditionell das erste Fass Bier an. Nach zwei Schlägen erklang das lange erwartete: «O'zapft is! Auf eine friedliche Wiesn.» Die erste Mass reichte er Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Böllerschüsse zeigten den Start des Volksfestes an.

Gut 10 Euro für eine Mass

Schon vor dem offiziellen Start wurden die ersten Bierzelte wegen Überfüllung geschlossen. An den Eingängen bildeten sich Schlangen. Die ersten Wiesn-Fans waren noch im Dunkeln zum Festgelände gekommen, um einen Platz zu ergattern. Bier gab es aber erst ab 12.00 Uhr. Für die Mass müssen Besucher dieses Jahr mehr als zehn Euro zahlen.

Feiernde mit Mass in der Hand prosten sich zu.
Legende: Bierseelige Stimmung am Oktoberfest in München. Reuters

Vor einem Jahr hatte Reiter bei seiner ersten Wiesn vier Schläge zum Anzapfen gebraucht, schon beim zweiten Mal holte er nun seinen Amtsvorgänger Christian Ude (SPD) ein. Seit Tagen liefen Wetten, wie viele Schläge der Oberbürgermeister dieses Mal beim Anstich brauchen würde. Unter den prominenten Gästen im Schottenhamel-Zelt waren auch Mireille Mathieu, Dj Ötzi, Florian Silbereisen und Ralph Siegel.

Wiesn im Schatten der Flüchtlingskrise

Bis zum 4. Oktober werden gut sechs Millionen Besucher erwartet. Am ersten Wochenende kann die Besucherzahl bereits auf eine Million steigen. Das grösste Volksfest der Welt steht in diesem Jahr im Zeichen der Flüchtlingskrise. Die Behörden wollen die Ströme der Wiesn-Besucher und der Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof trennen. Mittlerweile hat sich die Lage etwas entspannt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Thomas Käppeli (thkaepp)
    Ich rate München die ganze Festinfrastruktur nach der Wiesn gleich stehen zu lassen. Die Festbänke dürft ihr gegen Feldbetten tauschen und die Zelte mit Heizungen aufrüsten. Der Winter kommt bald. Einzig die Kühlwagen und Zapfstellen fürs Bier könnt ihr wegräumen. Wie skandierte die Gegenbewegung zu den Pegida(Bagida)-Demos noch Anfang Jahr? „München ist bunt“ oder „Bunt ist gesund“. Welch prophetische Weitsicht, denn es wird noch viel bunter kommen. Sarkasmus off.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von c jaschko (politically correct player)
    München kann locker 6 Millionen feiernde beherbergen platzt aber aus allen Nähten wenn es um ein paar Flüchtlinge geht :-) Irgendetwas stimmt hier mit der Rechnung nicht :-)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Warum diese vielen :-)? Sind ihre Feststellungen so lustig oder wie in diesem Fall nicht zu Ende gedacht? Die Oktoberfestbesucher bleiben wenige Tage, die Flüchtlinge in der Regel für immer!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen