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Panorama Obama begnadigt seine letzten Truthähne

Vor Thanksgiving bewahrt der amerikanische Präsident jeweils zwei Vögel vor der Schlachtung. Das hat Tradition. Dieses Jahr fehlen aber zwei Hauptpersonen bei der Zeremonie.

«Hiermit begnadige ich dich. Du musst nicht auf den Thanksgiving-Tisch», sagt Präsident Barack Obama (55) zu Truthahn Tot. Auch dessen Kollege Tater darf weiterleben. Die beiden sind die letzten Vögel, die Obama begnadigt.

Obama-Töchter haben keine Lust mehr

Die Zeremonie vor dem Weissen Haus findet jedes Jahr vor Thanksgiving statt. Dieses Mal nicht dabei: die Obama-Töchter Sasha (15) und Malia (18). «Ich habe sie in den letzten sieben Jahren mit peinlichen Truthahn-Witzen blamiert», sagt Obama. «Dieses Jahr hatten sie leider andere Termine. Ehrlich gesagt: Sie haben meine Dad-Jokes einfach nicht mehr ausgehalten.» Stattdessen begleiten seine Neffen Austin und Aaron den US-Präsidenten. Die Truthahn-Begnadigung soll daran erinnern, dass die USA grosszügig seien und jeder eine zweite Chance verdient habe.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Das beste, was er bis jetzt geleistet hat. Congrate, Mr. (noch) President.
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  • Kommentar von Philip Hofmänner (Pipo)
    Thanksgiving in den USA bezieht sich auf ein Ereignis von 1619 wo Englische Kolonisten ein Erntedankfest mit den Indianern feierten. Es ist eine Schande das sich Obama gerade jetzt mit solchen Oberflächlichkeiten vergnügt während es zur gleichen Zeit zu Menschenrechtsverletzungen an den Protestlern der Dakota Pipeline kommt mit verfassungswidrigen Handlungen von Seiten seiner "Ordnungshüter"!
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  • Kommentar von Hans Pen.den (HansPen.den)
    Man begnadigt also zwei Truthähne. Da stehen sie alle, medienwirksam, in dunklen Anzügen, in die Kamera grinsend. Hätte mir lieber gewünscht, dass man den Snowden begnadigt, doch heuer hatten wohl nur Tot und Tater das Glück. "Jeder verdient eine zweite Chance", gerade in Hinblick auf Snowden sind diese Worte eine reine Farce, leere Wortblasen, die unreflektiert auch auf eine solche Plattform gelangen. 11:54
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    1. Antwort von Philip Hofmänner (Pipo)
      Stimmt! Und noch wichtiger Chelsea Manning die 35 Jahre Haft absitzen muss und gefoltert wurde! Obama wird dies aber leider niemals tun, weil Manning, Snowden und Assange als die grössten Staats-Feinde der Obama-Administration angesehen werden.
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    2. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Einen 2. Chance bedeutet nicht, dass man alles vergibt und vergisst. Snowden kann sich ja einem Prozess stellen und nach der Haft ein neues Leben aufbauen. Auch Manning dürfte nach 10-15 Jahren wieder frei sein. Und bevor Sie nun rumzettern... überlegen Sie mal, was mit Geheimnisverrätern in anderen Ländern so passiert ist. Für eine 2. Chance muss man sich erst den eigenen Taten stellen. Das vergessen die Menschen oft. Hier bitte auch mal etwas mehr reflektieren.
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