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Panorama Ölpest an der kalifornischen Küste

Nach einem Pipeline-Bruch an der kalifornischen Küste bei Santa Barbara sind mehrere Hunderttausend Liter Erdöl ausgelaufen. Meer und Strand wurden verschmutzt. Die Ursache des Lecks ist unklar.

Drei Personen schaufeln das Öl am Stran in Plastikkübel.
Legende: Helfer sind mit dem Einsammeln des ausgelaufenen Öls beschäftigt. Keystone

Durch den Bruch einer unterirdischen Pipeline an der kalifornischen Küste sind nach Schätzungen mehrere Hunderttausend Liter Erdöl in den Pazifik geflossen. Das ist deutlich mehr als anfangs vermutet.

Legende: Video Ölpest in Kalifornien abspielen. Laufzeit 0:55 Minuten.
Vom 20.05.2015.

Dutzende Helfer sind mit der Reinigung von Stränden und dem Meer beschäftigt, wie die US-Küstenwache mitteilte. Betroffen sei auch der Strand Refugio State Beach rund 30 Kilometer westlich von Santa Barbara, der geschlossen wurde.

Die Leitung mit einem Durchmesser von etwa 60 Zentimeter war am Dienstag gebrochen, konnte aber später geschlossen werden. Zunächst war die Menge des ausgelaufenen Öls mit 80'000 Litern angegeben worden.

Vor der Küste erstreckt sich ein 15 Kilometer breiter Ölteppich vor der Küste. Er wird laut den Behörden mit Hilfe von Schiffen eingegrenzt und abgeschöpft. Von den betroffenen Strandabschnitten werde der verseuchte Sand weggeschaufelt.

Die Ursache für das Leck ist noch unklar. Verantwortlich ist die Ölfirma Plains All American Pipeline mit Sitz im texanischen Houston.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Bernd Bösch, zürich
    Ölverschmutzung, Fracking, Die Amis bekommen die Quittung garantiert bald dafür, daß Sie die Natur so mit Füßen treten. (Erdbeben, Trockenheit, jeder wie er es verdient )
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    1. Antwort von Christian Schmid, Wil
      Als würden nur die bösen Amis die Natur mit Füssen treten...
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Schon erstaunlich. Da browsen wir im Internet und es werden in Sekundenbruchteilen zig-tausende Ergebnisse geliefert. Oder wir lassen automatisch Sonden auf Planeten, Monden oder Kometen landen. Geht es aber darum, in einem blöden Rohr an Punkt A die eingespeiste Flüssigkeitsmenge beim Punkt B mittels Sensoren zu erfassen und vergleichen, dauert das eine Ewigkeit? Fehlt da plötzlich was, kann es ja wohl nur ein Leck unterwegs sein und die Ventile subito und automatisch geschlossen werden.
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    1. Antwort von Andrea Balmer, Aarau
      Man könnte sicherlich, aber es würde auf die Rendite drücken. Ergo, man tut nicht.
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    2. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      Danke für Ihre treffende Quintessenz Andrea Balmer, welche ich bewusst ironisch zwischen den Zeilen gelesen, zum Ausdruck bringen wollte. Wir reden von völlig maroden Infrastrukturen, welche nicht nur in den US zwecks rein ökonomischen Denkens auf dem Vormarsch sind. Wir steuern global mit katastrophalen Konsequenzen darauf zu. Selbst eine SBB fährt/walzt ihre existenten Trassen (kostspieliger Unterhalt) platt, bis der Zug nicht mehr weiss, wo er hin gehört. Zynismus off.
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