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Keine Auftritte ab September Prinz Philip kann nicht mehr

Der 95-jährige Ehemann von Königin Elisabeth II. will ab Herbst nicht mehr öffentlich auftreten.

Legende: Video Prinzgemahl Philip geht in den Ruhestand abspielen. Laufzeit 0:59 Minuten.
Aus SRF News vom 04.05.2017.
  • Grossbritanniens Prinz Philip (95) will in den Ruhestand gehen. Das gab der Buckingham-Palast am Donnerstag in London bekannt. «Der Herzog von Edinburgh hat beschlossen, vom Herbst an keine öffentlichen Verpflichtungen mehr wahrzunehmen», hiess es in einer Mitteilung des Buckingham-Palasts.
  • Prinz Philip wird keine neuen Einladungen mehr annehmen. Von Zeit zu Zeit könne er sich aber dafür entscheiden, bei gewissen öffentlichen Veranstaltungen aufzutreten.
  • Königin Elisabeth II. (91) hingegen macht weiter wie bisher, hiess es. «Ihre Majestät wird das volle Programm ihrer offiziellen Verpflichtungen fortführen mit der Unterstützung der königlichen Familie.»
  • Experten rechnen damit, dass die Queen in Zukunft von Thronfolger Prinz Charles begleitet wird. Der 68-Jährige hat seine Mutter in den vergangenen Jahren immer häufiger bei Auslandsreisen und offiziellen Terminen vertreten. Auch Prinz William (34) und Prinz Harry (32) verstärkten ihr öffentliches Engagement in der jüngsten Zeit.

Die offizielle Mitteilung des Palastes

  • Der Prinz habe die volle Unterstützung der Queen. Zuvor hatte der Buckingham-Palast seine Mitarbeiter kurzfristig zu einem dringenden Treffen zusammengerufen. Das Paar feiert im Herbst seinen 70. Hochzeitstag.

Prinz Philip, der im Juni 96 Jahre alt wird, besuchte noch am Mittwoch einen Cricketclub und zeigte sich dort bestens gelaunt. Er ist Schirmherr oder Präsident von rund 800 Organisationen und Initiativen. Eines seiner wichtigsten Projekte ist der «Duke of Edinburgh Award», ein Preis für aussergewöhnliche Leistungen junger Menschen in Bereichen wie Sport oder Sozialem Engagement.

Elizabeth und Philip sind seit November 1947 verheiratet, keine sechs Jahre später bestieg sie den Thron. Seitdem ist Philip nicht von ihrer Seite gewichen, eine viel versprechende Karriere in der britischen Marine brach er ab.

Prinz Philip gilt als einer der grössten Charmeure des europäischen Hochadels und ist bekannt für seinen bissigen Humor. Doch seit fast 70 Jahren ist der Duke of Edinburgh, der Mann an der Seite von Queen Elizabeth, eine unentbehrliche Stütze.

Legende: Video Ein Leben an der Seite der Queen abspielen. Laufzeit 1:47 Minuten.
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 04.05.2017.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Was die (immer noch!) amtierende englische Königin Elisabeth II und ihr 2 Meter hinter ihr her laufende Mann, Prinz Philip, für England sein soll, wird für viele normal lebende Menschen immer unverständlicher! Dieses "einfach nicht zurücktreten wollen", übertrumpft schon längst jeden noch so konservativen Papst und dessen "Mitarbeiter" bei weitem! Nicht mal im stockkonservativem Vatikan, würde eine solche "Sturheit" stattfinden! Tradition ja, aber irgend einmal ist das nur noch peinlich!
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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Wir werden ihn vermissen.Wer ausser ihm getraute sich,in höchster Gesellschaft einen Stammtischwitz zu reissen?Er verkörpert den bissigen englischen Humor. Jetzt bleibt nur noch Monthy Python.
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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Sonst noch irgendwo ein Sack Reis umgefallen? Würde mal sagen, dass der "Prinzgemahl" bei seinen öffentlichen Auftritten ziemlich belustigend peinlich war. Wäre er nicht schon im biblischen Alter von 95 Jahren, könnten man ihn als Enfant terrible bezeichnen und ist so schon ins Anekdoten-Buch der Geschichte eingegangen.
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