Qualle stoppt Extremschwimmerin

Das schmerzvolle Ende eines Rekordversuchs: Chloë McCardel wollte von Kuba nach Florida schwimmen. Doch dann stellte sich ihr eine Qualle in den Weg.

Chloë McCardel im Wasser. Sie winkt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Scheiterte an einem gallertartigen Organismus: Chloë McCardel kurz nach dem Start. Keystone

Nach elf Stunden Kraulen: Eine Qualle beendete mit ihrem giftigen Sekret den Rekordversuch von Chloë McCardel. Die Extremschwimmerin hatte die 166 Kilometer zwischen Kuba und Florida im Wasser überqueren wollen.

«Chloë hat einen lähmenden Quallenstich erlitten, der es ihr unmöglich machte, weiterzuschwimmen», postete das Team von McCardel auf ihrer Facebook-Seite. «Sie ist auf dem Weg nach Key West. Wenn sie dort ankommt, werden wir weitere Einzelheiten bekanntgeben.»

Nicht nur Quallen, auch Haie im Wasser

Die 27jährige Australierin wollte die gefährliche Strecke als erste Schwimmerin der Welt ohne Hai-Käfig zurücklegen.

McCardel durchschwamm bereits sechsmal den Ärmelkanal und gewann 2010 den Schwimmmarathon um Manhattan in New York.

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Von Kuba nach Florida? Hoffnung vor dem Start

0:24 min, vom 13.6.2013