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«Es gab keine andere Option»
Aus SRF News vom 20.01.2020.
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Rückzug von royalen Pflichten Harry: «Traurig, dass es so weit gekommen ist»

  • Der britische Prinz Harry bedauert, dass er keine offiziellen Aufgaben mehr für das Königshaus übernehmen darf.
  • Es mache ihn traurig, dass es so weit gekommen sei, sagte Harry in einer Rede.
  • Er habe gehofft, weiterhin Aufgaben für die Queen wahrnehmen zu können.

«Als Meghan und ich heirateten, waren wir aufgeregt, hoffnungsvoll und wir wollten etwas Sinnvolles tun», sagte Harry in einer Rede vor Mitarbeitern einer Hilfsorganisation, die am Sonntag auf dem Instagram-Konto des Paares gepostet wurde.

Erst am Samstag hatte das Königshaus mitgeteilt, dass Harry und Meghan vom Frühjahr an auf ihre Titel «Königliche Hoheit» verzichten und keine offiziellen Aufgaben für die Queen mehr übernehmen werden. Das Paar hatte zuvor bereits selbst angekündigt, sich teilweise zurückzuziehen.

Meghan und Harry bei eine Talk
Legende: Meghan und Harry hoffen auf eine «friedvollere» Zukunft. Keystone

Keine leichte Entscheidung

Vorgestellt hatten die beiden sich das Ganze aber anders, wie Harry nun bestätigte. Sie hätten sich nicht leichtfertig dazu entschieden, von ihrer Rolle zurückzutreten, so Harry. «Es gab aber keine andere Option.»

Es gab aber keine andere Option.
Autor: Prinz Harry

Ihre Hoffnung sei gewesen, die bisherigen Aufgaben für die Queen, den Commonwealth und das Militär fortzuführen, aber dabei auf öffentliche Gelder zu verzichten. «Leider war das nicht möglich», sagte der Prinz. Der Verlust seiner militärischen Titel und Schirmherrschaften schmerze ihn besonders. Er hatte sie durch seinen zweimaligen Dienst als Soldat in Afghanistan erworben.

«Ich habe das akzeptiert mit dem Wissen, dass es nichts daran ändert, wer ich bin, oder wie entschlossen ich bin.» Er lasse alles hinter sich, was er gekannt habe, in der Hoffnung auf ein friedvolleres Leben. Für seine Grossmutter, Königin Elisabeth II., habe er aber den allergrössten Respekt.

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Megxit härter als erwartet
Aus Tagesschau vom 19.01.2020.
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20 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Für mich spielt es keine Rolle. Sie sind als Menschen kein bisschen mehr oder weniger durch diese Änderungen.
  • Kommentar von Claire McQueen  (freedom)
    Meghan hat sich enorm verkalkuliert.
  • Kommentar von Stefan Huwiler  (huwist)
    Die Parallelen zwischen Brexit und Mexit sind geradezu frappant.
    Erst mal austreten und darauf spekulieren, dass die anderen den Teil, der einem gefällt, schon weiter bestehen lassen werden.
    Eigentlich war es ja in beiden Fällen voraussehbar, dass das nicht funktionieren wird.
    1. Antwort von Claire McQueen  (freedom)
      @ Huwist: Ich sehe keine Parallelen.