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Panorama Schlechtes Gewissen? Mörder stellt sich nach 28 Jahren

Das ist selbst für erfahrene Ermittler ein Novum: Ein Mann stellt sich fast drei Jahrzehnte nach dem Mord an einer jungen Frau.

Gedenkplatte.
Legende: Am Tatort in der Nähe des Wildparkstadions steht ein Gedenkstein. Keystone

Nach fast 28 Jahren steht ein Mordfall vor seiner plötzlichen Aufklärung: Ein Mann hat sich Ende Februar in Basel der Polizei gestellt. Er gab an, am 21. Juni 1987 in Karlsruhe eine 25-jährige Italienerin getötet zu haben.

Aufgrund seiner glaubhaften Aussagen sei der 47-Jährige dringend tatverdächtig, inzwischen ausgeliefert und sitze in Untersuchungshaft, teilte die Polizei mit.

Der damals 20-Jährige lebte 1987 in Karlsruhe. Wenige Tage nach der Tat sei er in die Schweiz ausgereist, wo er seither lebte. «Er stand bis heute nie im Fokus der Ermittler», schrieb die Polizei.

Damals fahndeten 20 Ermittler nach dem Täter. «Eine wirklich heisse Spur zum Täter gab es in dem Fall nie», erinnerte sich noch 2012 ein Sprecher der Karlsruher Polizei.

Der Mörder hatte am 21. Juni 1987 eine Velofahrerin im Hardtwald in Karlsruhe überfallen. Er schleifte sie ins Dickicht, malträtierte, fesselte und ermordete sie. Offenbar hörte niemand ihre Schreie, weil zur Tatzeit Tina Turner ein Konzert im nahen Wildparkstadion gab.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert , Bern
    Nichts zum Thema Verjährung?
  • Kommentar von Katharina Müller , 8400 Winterthur
    Ob der Mann auch Anspruch auf ein Sondersetting hat? Und müsste man nicht auch Verständnis aufbringen für ihn, schliesslich musste er 27 Jahre mit seiner Tat leben. Wäre da nicht eine Art Schmerzensgeld angesagt? (Ironie).
    1. Antwort von James Klausner , Interlaken
      Glauben Sie mir, das was Sie da zum besten geben ist keine Ironie, sondern eher das Werfen mit Hundehaufen aus dem sicheren Hinterhalt Ihrer Computerecke. Ihr Witzlein gibt's in den Kaschemmen gratis zu jedem Glas Bier.