Schnee und noch mehr Regen

Die Schweiz versinkt im Regen, besonders der Süden. Bei Cevio (TI) wurden seit Montagvormittag bereits über 200 mm Regen gemessen – mehr als es üblicherweise im ganzen November regnet. Vielerorts fiel auch Schnee.

Im Süden und am Alpenhauptkamm fielen in den vergangen 48 Stunden ergiebige Niederschlagsmengen. Bei Cevio im Tessiner Maggiatal wurde seit Montagvormittag über 200 mm Regen gemessen. Damit ist die normal zu erwartende Gesamtregenmenge für den November bereits am Fünften des Monats mehr als übertroffen.

Und es regnet weiter

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Wie wird das Wetter?

SRF Meteo hält die aktuellsten Wetterinformationen bereit.

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Bis Donnerstag werden in der Region Locarno, im Centovalli, im Maggiatal, im Verzascatal, im Bedrettotal sowie im Bleniotal weitere 50 bis 100 mm Regen erwartet. Im übrigen Tessin sowie in den oberen Vispertälern, im Simplongebiet, im Goms, in der Gotthardregion, im Tujetsch, im Valsertal, im Rheinwald, im Misox, im Bergell, am Silsersee und im Puschlav muss man mit zusätzlichen 30 und 80 mm Niederschlag rechnen.

Gemäss dem Bundesamt für Umwelt (Bafu) entspannt sich ab Mittwochnachmittag allmählich die Lage der Fliessgewässer im Tessin. Die Pegel des Lago di Lugano und des Lago di Maggiore steigen hingegen weiter an. Der maximale Wasserstand wird in der Nacht von Donnerstag auf Freitag erwartet. Am Lago di Maggiore können damit stellenweise Uferwege überschwemmt werden.

Bis 50 Zentimeter Schnee

Neben viel Regen fällt vielerorts auch viel Schnee. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000 und 2000 Metern. Durch den ergiebigen Schneefall haben einige Pässe Wintersperre.

Im Tagesverlauf erreicht uns aus Norden zunehmend kalte Luft, sodass die Schneefallgrenze auf der Alpennordseite auf 800 bis 1300 Metern sinkt. Oberhalb von 1500 Metern fällt weiter ergiebig Schnee, teilweise gibt es über 50 Zentimeter Neuschnee.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Stürmischer Wetterwechsel in der Schweiz

    Aus Tagesschau vom 5.11.2014

    Im Urnerland hat es so stark geschneit, dass die Gotthardautobahn zwischen Amsteg und Göschenen gesperrt werden musste. Der Süden und das Bündnerland sind am stärksten betroffen.