Schwedens Geister-U-Boot bleibt ein Rätsel

Jede Geschichte braucht ein Ende. Auch die vom mysteriösen U-Boot in schwedischen Hoheitsgewässern, das den halben Oktober lang die Welt von der Arbeit abhielt. Jetzt schliesst die schwedische Regierung die Akte. Die dürre Erklärung dazu: Da war etwas, aber keine Ahnung woher.

Aufklärungsschiff der Schwedischen Marine zieht eine lange Rauchfahne hinter sich her. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Aufregung war gross. Halb Schweden jagte das ominöse Unterwassergefährt. Keystone / archiv

Die Untersuchungen sind abgeschlossen. Der schwedische Oberbefehlshaber der Streitkräfte tritt in Stockholm vor die Presse. Seine Erklärungen sind so brisant wie Zivilstandsnachrichten.

Die Regierung Schwedens sei sich sicher, «dass ein kleineres U-Boot schwedisches Hoheitsgebiet verletzt hat», sagte Sverker Göranson an der Konferenz. Das stehe ohne Zweifel fest. Aber damit hat es sich auch.

Eine Woche lang im Neben gestochert

Die Untersuchungen hätten aber ansonsten keine Hinweise auf die Nationalität des mysteriösen Unterwasserfahrzeugs ergeben. Etwas war da, nur weiss man nicht was.

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung hatte Schweden Mitte Oktober eine Woche lang nach einem dubiosen U-Boot gefahndet.