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Panorama Schweizer basteln an Weltraum-Müllabfuhr

Bei der Weltraum-Müllabfuhr ist die Schweiz ganz vorne dabei. Ein Unternehmen aus Payerne hat dafür eine Partnerschaft mit der EPFL abgeschlossen.

Computerannimation
Legende: Der Satellit CleanSpace One soll im Weltraum für Ordnung sorgen. EPFL/ETH/Keystone

Der Satellit CleanSpace One, der Weltraummüll entsorgen soll, macht gute Fortschritte. Das junge Schweizer Raumfahrtunternehmen Swiss Space Systems (S3) hat mit der ETH Lausanne (EPFL) eine Partnerschaft abgeschlossen. Es investiert 15 Millionen Franken in das Projekt.

CleanSpace One soll Weltraummüll greifen und in die Erdatmosphäre bringen, wo er verglüht. Das präzise Annähern und Greifen des Mülls stelle die Ingenieure vor eine knifflige Herausforderung, heisst es in der Mitteilung.

Neue Methode für Satellitenstart

Swiss Space Systems mit Sitz in Payerne (VD) entwickelte inzwischen eine neue Methode für den Start kleiner Satelliten von bis zu 250 Kilogramm: Ein Airbus nimmt ein Space Shuttle Huckepack. Erreicht dieser seine normale Flughöhe, startet das Shuttle und steigt bis auf 80 Kilometer, um dort eine Raumkapsel auszusetzen, die Satelliten bis auf eine Höhe von 700 Kilometer katapultiert.

SwissSpace One wird 2018 der erste Satellit, der nach dieser Methode in Umlauf gebracht wird.

Erklärungen zum Forschungsprojekt

3 Kommentare

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  • Kommentar von A.Welti, Tessin
    Das ist ein gutes, interessantes Projekt und sicher sehr anspruchsvoll. Deshalb finde ich die abschätzige Bezeichnung "Schweizer basteln" im Titel absolut fehl am Platz.
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    1. Antwort von Alex Bauert, Bern
      Bin ganz Ihrer Meinung. «Basteln» anstatt entwickeln zu setzen ist abwertend. Was soll das? Hightech pur für einen guten Zweck. Billig ist hier nur der Online-Journalismus ohne Namen der Personen, die schreiben. Wenn gebastelt wird, dann hier viele der Texte: Unsorgfältig, viele Tipp- & Deutschfehler, manchmal fehlt sogar der Respekt wie hier.
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  • Kommentar von Alois Wutz, Gerlafingen
    Gute Sache, wenns funktioniert. Das zeigt auf eindrückliche Weise, wie man mit Grips sogar Abfall in Arbeitsplätze verwandeln kann. Fragt sich nur, wer für die Entsorgung zahlen wird?
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